• 02.12.2011, 10:22:13
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FPÖ-Kickl: Gag der Woche: Oberblockierer Pröll gibt den Reformer

Wien (OTS) - Als "Gag der Woche", bezeichnete der freiheitliche
Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die heutige Krone-Schlagzeile,
wonach LH Pröll "Druck auf Reformen" mache. "Dass ausgerechnet der
Oberblockierer der Nation, der bislang jeder vernünftigen Reform in
Österreich verhindert hat, selbige einmahnt, ist an Scheinheiligkeit
nicht mehr zu überbieten", so Kickl.

Damit sei einmal mehr klar, wer in Österreich das Sagen habe, so
Kickl, der der Bundesregierung empfahl sich von einem
selbstherrlichen abgehobenen Landeshauptmann nicht am Nasenring durch
die österreichische Politlandschaft führen zu lassen. "Wenn Pröll
Reformen will, dann soll er seine Blockade der Gesundheits-,
Bundesstaats-, und Verwaltungsreform aufgeben und konstruktiv
mitarbeiten", so Kickl. Stattdessen gefalle sich Proll in der Rolle
des österreichischen Schuldenkaisers, der den Niederösterreichern ein
sinnloses Prestigeprojekt nach dem anderen aufs Auge drücke,
erinnerte Kickl etwa an die zwei Sinnlos-Spitäler in Baden und
Mödling, die nur wenige Kilometer von einander entfernt lägen.

Während Niederösterreich jenes Bundesland sei, das weit
abgeschlagenes Schusslicht bei den Finanzschulden der Bundesländer
sei, lehne sich Pröll als Reform-Mahner des Bundes aus dem Fenster,
sagte Kickl, der dem Landeshauptmann empfahl vor der eigenen Türe zu
kehren und die Österreicher nicht für blöd zu verkaufen. Abgesehen
davon sei Pröll bei der ÖVP und somit auch in der Bundesregierung,
die graue Eminenz im Hintergrund und somit wesentlicher Teil des
Schuldensystems in Bund und Land.

So wie im Bund der rot-schwarze Proporz alles lähme, so lähme dieser
auch die Reformen in den roten und schwarzen Bundesländern, so Kickl,
der die roten und schwarzen Landeskaiser aufforderte einer
gesamtösterreichischen Verwaltungs-, Bundesstaats- und
Gesundheitsreform nicht mehr im Wege stehen. "Besonders das rote Wien
und das schwarze Niederösterreich haben hier einen gewaltigen
Butterberg am Kopf", so Kickl.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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