• 01.12.2011, 09:36:25
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FPÖ-Unterreiner: Karenz für Kunst-Strizzi Matt wäre überfällig

Wien (OTS) - Es sei dringend notwendig, dass Kulturstadtrat
Andreas Mailath-Pokorny seinen Kunst-Strizzi Matt vom Posten des
Kunsthallen-Direktors endlich abziehe und Platz für einen seriösen
Neuanfang schaffe, sagte heute die freiheitliche Kultursprecherin
NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner, die bereits seit Jahren auf die
originelle Amtsführung Matts hingeweist. "Die kolportierte und nicht
bestätigte Karenzierung Matts wäre hier die harmloseste
Sanktionsmöglichkeit", so Unterreiner, die dem sozialistischen
Kunst-Selbstbedienungsladen auf Steuerzahlerkosten endlich eine
dauerhafte Sperrstunde verordnen möchte. Unterreiner warnte
allerdings auch davor, das Terrain den Grünen zu überlassen, die hier
offenbar einen persönlich motivierten Kleinkrieg entfacht hätten.
"Mit einer Umfärbeaktion von rot auf dunkelrot sei hier noch nichts
gewonnen, so Unterreiner.

Es sei unzumutbar, dass sich einzelne selbsternannte Staats- und
Gefälligkeitskünstler die eigenen Taschen mit dem Geld der
Allgemeinheit voll stopfen würden, während etwa im AKH das Geld für
Ärzte fehle, sagte Unterreiner, die die Verantwortlichen
SPÖ-Politiker in Wien aufforderte, Prioritäten zu setzen. "Wenn das
Geld knapp ist, ist es mir lieber, dass ein Patient seine Behandlung
erhält, als dass sich ein Kunsthallen-Direktor sein Privatauto vom
Steuerzahler finanzieren lässt", relativierte Unterreiner.

Matt sei nur die Allegorische Figur der Verschwendung, Veruntreuung
und Freunderlwirtschaft, die dem Wiener Bürger insgesamt ein Vermögen
kosten würde, so Unterreiner, die eine lückenlose Durchforstung der
linken Kunstszene forderte um weitere Kunst-Strizzis a la Matt
aufzudecken, die sich auf Steuerzahlerkosten ein angenehmes Leben
machen würden. Transporte privater Möbel sowie Einbauten und
Reparaturarbeiten an privaten Autos seien keine anerkannten
Kunstrichtungen und daher auch nicht förderungswürdig, betonte
Unterreiner am Beispiel Matts.

"Die Förderung von Kunst und Künstlern ist ein wesentlicher
Bestandteil der europäischen und österreichischen Kultur und hat seit
Jahrhunderten ihre Berechtigung und Tradition", betonte Unterreiner,
die etwa an das Mäzenatentum des Adels erinnerte. Persönliche
Bereicherung, Veruntreuung von Fördergeldern und politscher
Missbrauch von Kunst und Künstlern sei jedoch eine Ausgeburt
sozialistischen Kulturverständnisses und müsse im Interesse der
Steuerzahler abgestellt werden, forderte Unterreiner.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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