- 30.11.2011, 12:36:05
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GdG-KMSfB-Meidlinger: Steirisches Attentat auf Sozialpartnerschaft nicht hinnehmen
Gewerkschaft berät Maßnahmen gegen Einfrieren der Löhne und Gehälter
Wien (OTS/GdG-KMSfB/ÖGB) - "Diese Unverschämtheit gegenüber den
ArbeitnehmerInnen der Kommunen werden wir nicht einfach hinnehmen.
Österreichweit sind die Bediensteten der Städte und Kommunen
hundertprozentig solidarisch mit den steirischen Kolleginnen und
Kollegen", erklärte der Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der
Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Christian
Meidlinger heute, Mittwoch, zur geplanten Nulllohnrunde für die
steirischen Gemeindebediensteten.++++
"Die Vorgangsweise der steirischen Landespolitik ist ein brutales
Attentat auf die Grundfesten der Sozialpartnerschaft", sagte
Meidlinger. Insbesondere verwehrt sich die GdG-KMSfB entschieden
gegen alle Versuche, die MitarbeiterInnen der Kommunen in der
Öffentlichkeit schlecht zu reden. "Die von der steirischen
Landesregierung gebrauchte Bezeichnung 'Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter aus dem geschützten Bereich' ist eine glatte
Unverschämtheit", stellte Meidlinger klar.
Die MitarbeiterInnen der Öffentlichen Sektoren sind österreichweit in
mehr als 200 verschiedenen Berufsgruppen und in mehr als 2.400
österreichischen Städten und Gemeinden direkt für die Bevölkerung
tätig. Die Gemeindebediensteten sind hauptsächlich im
Gesundheitswesen, öffentlichem Verkehr, Ver- und
Entsorgungseinrichtungen (Elektrizität, Gas, Wasser, Abfall etc.),
als KindergartenpädagogInnen und AssisstentInnen, im Rahmen von
sozialen Dienstleistungen, Bestattung und in der öffentlichen
Gemeindeverwaltung (auch im Winterdienst) im Einsatz. Der Anteil von
pragmatisierten BeamtInnen im kommunalen Bereich beträgt in der
Steiermark gerade rund 16 Prozent.
"Wir werden die Kolleginnen und Kollegen in den kommenden Tagen über
die Lage informieren. Die Beratungen über gewerkschaftliche Maßnahmen
gegen diese skandalöse Missachtung der ArbeitnehmerInnen und der
Qualität ihrer Leistungen sind am Laufen", schloss Meidlinger.
Rückfragehinweis:
GdG-KMSfB, Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (01) 313 16 - 83 615
Informationen im Internet: www.gdg-kmsfb.at
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