- 28.11.2011, 11:59:27
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FPÖ-Kickl: Menge an Hilfsvereinen zeigt Versagen der Sozialpolitik
Wien (OTS) - Besonders in der Vorweihnachtszeit seien die
Österreicher mit einer Unzahl an caritativen Organisationen
konfrontiert, die für diverseste Sozialprojekte den Klingelbeutel
schwingen würden, sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg.
Herbert Kickl, der darin schlicht und einfach ein Versagen der
staatlichen Sozialpolitik sieht. "Offensichtlich ist das soziale Netz
in Österreich doch nicht so dicht, wie uns der Herr Sozialminister
weis machen will", so Kickl.
So erfreulich die Spendenfreudigkeit der Österreicher auch sei, so
beschämend sei die Notwendigkeit von Spenden aber auch für den
Sozialminister, so Kickl, denn würde er seinen Job gut erledigen,
dann wären all diese caritativen Vereine überflüssig. Die Existenz
und Notwendigkeit einiger Spenden-Vereine sei explizit beschämend für
einen angeblichen Sozialstaat, kritisierte Kickl. So sei es mehr als
beschämend, wenn etwa für krebskranke Kinder gesammelt werden müsse,
wie dies hochlobenswert die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe, das
Kinderhilfswerk oder die Ronald McDonald Kinderhilfe in ihren
Spendenprogrammen hätten, so Kickl, der keine Veranlassung für
Hundstorfer sieht sich selbst auf die Schulter zu klopfen.
Die Liste der caritativen Vereine ließe sich noch lange fortsetzen,
würde jedoch nur belegen, dass die staatlichen Stellen ihre Aufgabe
nicht ausreichend wahrnehmen könnten, so Kickl. Ebenso peinlich für
den Sozialminister, wie die große Anzahl an caritativen Vereinen, sei
auch die große Anzahl an hilfsbedürftigen Personen in Österreich,
sagte Kickl, der damit den Beweis für das Versagen der
SPÖ-Sozialpolitik sieht. "Das Ziel einer gelungenen Sozialpolitik
sollte nicht die Versorgung sozial Schwacher sein, sondern erst gar
keine sozial Schwachen entstehen zu lassen", betonte Kickl.
Hier fehle es besonders der SPÖ am Willen zur Veränderung, seien doch
von Almosen abhängige sozial Schwache, besser zu steuern und zu
beeinflussen, als selbständige unabhängige Bürger, so Kickl, der
hinter der mangelnden Sozialpolitik der Regierung ein System
vermutet. Statt die Leute mit einer Mindestsicherung in staatlicher
Abhängigkeit zu halten, wäre es sinnvoller sie mittels Mindestlohn in
die Arbeitswelt zu reintegrieren, betonte Kickl. "Bis es allerdings
so weit ist, sind die sozial Schwachen tatsächlich auf Spenden
angewiesen", so Kickl, der Hundstorfer nahelegte, darüber
nachzudenken.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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