- 24.11.2011, 10:23:35
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FPÖ-Mölzer: EU muss auf möglichst weitreichende Autonomie der Kosovo-Serben drängen
Jüngste Zusammenstöße zeigen Folgen der einseitigen Unabhängigkeitserklärung der Kosovaren - Serbische Kulturgüter müssen vor Akten der Kulturbarbarei geschützt werden
Wien (OTS) - Mit einer einseitigen Haltung zugunsten der
Kosovo-Albaner werde die internationale Gemeinschaft und damit auch
die Europäische Union das Problem nur verschlimmern, sagte heute der
freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas
Mölzer, zu den jüngsten Zusammenstößen zwischen Serben und
KFOR-Truppen im Kosovo. "Es war ein Kardinalfehler, dass Brüssel der
einseitigen Unabhängigkeitserklärung der Kosovaren nicht nur tatenlos
zugesehen, sondern sie dazu geradezu ermutigt hat", fügte Mölzer
hinzu.
Anstatt im Beitrittsprozess Druck auf Serbien auszuüben, die
Unabhängigkeit des Kosovo anzuerkennen, müsse sich die EU um den
Schutz der im Kosovo verbliebenen Serben kümmern, forderte der
freiheitliche EU-Mandatar. "Den Kosovo-Serben ist daher als erster
Schritt zumindest eine weitreichende Autonomie zu gewähren, damit sie
ihre Angelegenheiten weitgehend selbständig regeln können", betonte
Mölzer.
Darüber hinaus sei, so der freiheitliche Europaabgeordnete, der
Schutz der über den Kosovo verstreuten historischen serbischen
Kulturgüter sicherzustellen. "Die immer wieder vorkommenden Angriffe
auf serbische Kirchen und Klöster sind ein Akt der Kulturbarbarei und
müssen verhindert werden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die
serbische Kultur seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil Europas
ist", schloss Mölzer.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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