• 23.11.2011, 10:49:01
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FPÖ: Kitzmüller: ÖVP findet keine Linie zur Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten

Im Parlament dagegen, in den Medien dafür, parallel plant die SPÖ weiteren Anschlag auf die Familien

Wien (OTS) - FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller
kritisiert die Doppelzüngigkeit der ÖVP in der Frage des steuerlichen
Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Sie verweist auf einen
eigenen Antrag im Gleichbehandlungsausschuss, der auf die Erhöhung
der Pauschale von 2300 Euro und eine Verlängerung bis zum Ende der
Schulpflicht abzielt. "Der Antrag wurde sang- und klanglos an den
Familienausschuss verwiesen. Die Abgeordnete Fürntrath-Moretti hat im
Plenum dagegen argumentiert und fordert nun gegenüber den Medien
genau diese Maßnahmen", kritisiert Kitzmüller. Dies entspreche genau
dem Bild der ÖVP, die sich in der Öffentlichkeit als Familienpartei
profilieren wolle, aber letztlich immer umfalle, wenn es darum geht,
entlastende Maßnahmen zu setzen.

Parallel dazu arbeite die SPÖ an einer weiteren Demontage der
Familienförderung, zumal Finanzstaatssekretär Schieder die
Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten gänzlich abschaffen wolle.
"Die ÖVP spielt trotz öffentlicher Empörung das Spiel der
Sozialdemokraten mit, wenn sie sich nicht endlich dazu durchringen
kann, Maßnahmen zur Förderung von Vereinbarkeit von Beruf und Familie
tatsächlich und nicht nur medial zu unterstützen", so Kitzmüller.

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