• 18.11.2011, 11:27:31
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Nationalrat - Bures: Investitionen in die Infrastruktur sind Investitionen in die Zukunft

Kluger Mix aus Sparmaßnahmen und Investitionen nötig - Ausbau der Infrastruktur stärkt Wirtschaftsstandort Österreich

Wien (OTS/SK) - Infrastrukturministerin Doris Bures betonte heute,
Freitag, im Nationalrat, dass es bei der Debatte um das Budget immer
auch darum gehe, "über die Zukunft des Landes zu diskutieren. Wo
wollen wir hin? Welche Maßnahmen müssen wir dafür setzen?" Österreich
stehe vor großen Herausforderungen. Umso wichtiger sei es, nicht "mit
dem Rasenmäher über das Budget zu fahren", sondern "einen klugen Mix
aus Einsparungen und Investitionen vorzunehmen", um den Standort
Österreich zu stärken. Bures appellierte an die Abgeordneten, sich zu
den Maßnahmen zu bekennen, die für die Erreichung der gemeinsamen
Ziele notwendig sind. ****

Investitionen in die Infrastruktur seien auch in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten wichtig, unterstrich die Ministerin, denn "es sind
Investitionen in die Zukunft". Das habe die Vergangenheit bewiesen.
"Wieso haben wir die niedrigste Arbeitslosigkeit in Europa? Weil wir
zur richtigen Zeit richtig investiert haben und dadurch Arbeit und
Beschäftigung geschaffen haben", so die Ministerin.

Ein Großteil des Infrastrukturbudgets fließe in die Schiene, sagte
Bures. Hier werde jeder zweite Euro in die Erhaltung und
Modernisierung des Schienennetzes gesteckt. Die andere Hälfte fließt
in Neubauprojekte. "Wenn wir uns zu Barrierefreiheit und Energie- und
Verkehrseffizienz bekennen, dann müssen wir uns auch zu den dafür
notwendigen Investitionen bekennen", forderte Bures. Gleiches gelte
in Hinblick auf den Ausbau wichtiger Verkehrsachsen. Der Ausbau des
Schienennetzes gewährleistet, dass die Menschen in Österreich ein
gutes, umweltfreundliches und leistbares Mobilitätsangebot haben.
Außerdem schaffe der Ausbau der Infrastruktur Arbeitsplätze und
stärke den Wirtschaftsstandort, unterstrich Bures.

Die Ministerin verwies auch auf die große Bedeutung der angewandten
Forschung in Österreich. Hier habe man in der Förderung verschiedene
Schwerpunkte gesetzt, etwa im Bereich intelligenter
Produktionstechnologien. "Und auch hier zahlen sich die Investitionen
aus. Durch die gute Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft ist es
gelungen, Österreich in vielen Bereichen zum Weltmarktführer zu
machen und Arbeitsplätze zu schaffen", betonte Bures. (Schluss) sc/mb

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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