- 17.11.2011, 14:00:23
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PRO-GE Frauen: Keine vorgezogene Angleichung des Frauen-Pensionsantrittsalters
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek am PRO-GE Bundesfrauenvorstand
Wien (OTS/PRO-GE/ÖGB) - Die PRO-GE Frauen lehnen eine vorgezogene
Angleichung des Frauen-Pensionsantrittsalters kategorisch ab. Sie
unterstützen damit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Kampf
um Frauenrechte, die sich heute bei den PRO-GE Frauen gegen diese
Einschnitte aussprach. Ein entsprechender Beschluss wurde heute im
PRO-GE Bundesfrauenvorstand gefasst. ++++
Nach der derzeitigen Rechtslage soll ab 2019 das Pensionsalter für
vorzeitige Alterspensionen und ab 2024 die reguläre
Alterspensionsgrenze jährlich um 6 Monate erhöht werden, um das
Antrittsalter der Frauen an das der Männer anzugleichen. Dies wurde
1992 in der Annahme festgeschrieben, dass der Gleichstellungsprozess
bis dahin erfolgreich beendet ist. Fakt ist, dass dieser
Gleichstellungsprozess bei weitem nicht abgeschlossen ist. Aus diesem
Grund gibt es für die PRO-GE Frauen keine Veranlassung über eine
vorzeitige Angleichung des Pensionsalters nachzudenken.
"Für uns kommt eine vorgezogene Angleichung des
Pensionsantrittsalters nicht in Frage, weil dies die ohnehin
existente Benachteiligung der Frauen in der Arbeitswelt verstärken
würde. Bevor solche Überlegungen angestellt werden, sollten lieber
die Benachteiligungen der Frauen während des Erwerbslebens angegangen
werden", sagt die PRO-GE Bundesfrauenvorsitzende Renate Anderl
anlässlich des PRO-GE Bundesfrauenvorstand am 17. November 2011.
Rückfragehinweis:
Klaudia Frieben
PRO-GE Bundesfrauensekretärin
Tel: +43 (0) 1 53 444 - 69041
Mail: [email protected]
www.proge.at
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