Wien (OTS) - "Kaum eine Woche vergeht, ohne dass neue
Unregelmäßigkeiten aus dem Ressort des Verteidigungsministers bekannt
werden", stellt FPÖ-Wehrsprecher Peter Fichtenbauer in Reaktion auf
einen Bericht der zu den Regionalmedien Austria gehörenden Zeitungen
fest. Wie dort zu lesen ist, wurde der Sohn des SPÖ-Bürgermeisters
aus Darabos' Heimatgemeinde beim Bundesheer auf einem
Verwaltungsposten beschäftigt. Dies trotz Aufnahmestopp in diesem
Bereich und trotz vermutlich fehlender Qualifikation des gelernten
Malers und Anstreichers.
"Auffällig ist zusätzlich, dass die umstrittene Postenbesetzung im
Materialstab Luft erfolgt ist, also dort, wo bereits die Position des
Leiters parteipolitisch besetzt wurde und der ungerechtfertigt
unterlegene Bewerber sogar von einem Gericht Schadenersatz durch die
Republik zugesprochen bekam", so Fichtenbauer weiter. Auch wenn es
sich angeblich nur um eine Karenzvertretung handle, wäre es
sicherlich problemlos möglich gewesen, die Position aus dem riesigen
Reservoir jener Beamten zu besetzen, die im Bundesheer derzeit
ohnehin keinem festen Posten zugeteilt haben, ergänzt der
FPÖ-Wehrsprecher.
Die neuerliche Personalaffäre im Verteidigungsministerium bestätige
jedenfalls einmal mehr die ablehnende Haltung der FPÖ gegenüber dem
Minister. "Der gestern von uns eingebrachte Misstrauensantrag wird
auch dadurch untermauert", so Fichtenbauer.
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