• 15.11.2011, 20:51:55
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FPÖ-Jannach: ÖVP-Auer verrät Österreichische Bauern

Wien (OTS) - "Gleich bei seinem ersten Auftritt als neuer Chef des
ÖVP-Bauernbundes hat Jakob Auer die österreichischen Bauern
verraten", sagte der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Harald
Jannach. "Auer hat, entgegen besseren Wissens, gegen den von der FPÖ
eingebrachten Antrag zur Änderung des Führerscheingesetzes gestimmt",
so Jannach.

Seit 30. Juli 2011 sind Landwirte durch die Novelle zum
Führerscheingesetz verpflichtet, auf allen Traktoren und
selbstfahrenden Arbeitsmaschinen den Führerschein mitzuführen,
erläuterte Jannach. "Diese Regelung ist absolut praxisuntauglich, ja
geradezu bauernfeindlich", betonte Jannach, denn da Landwirte oft in
kurzen Abständen die Arbeitsmaschinen wechseln würden besteht so die
große Gefahr des Verlustes oder der Verschmutzung des Führerscheins.

Daher habe die FPÖ auch gefordert diese praxisferne Regelung
rückgängig zu machen und den ursprünglichen Gesetzeszustand wieder
herzustellen, wonach im Umkreis von 10 km vom dauernden Standortes
des Fahrzeugs, kein Führerschein mitzuführen sei, so Jannach. "Heute
hat der neue Bauernbundobmann Auer und mit ihm alle
ÖVP-Bauernbund-Abgeordneten gegen die Änderung und somit gegen die
Interessen der Österreichischen Bauern gestimmt", sagte Jannach.

Damit sei einmal mehr bewiesen, dass den ÖVP-Bauernvertreter die
Eigeninteressen wichtiger sind, als die Interessen der
Österreichischen Bauern", betonte Jannach, der dies nun auch schwarz
auf weiß belegen kann, da die FPÖ zu diesem Antrag eine namentliche
Abstimmung verlangt hat.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
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