OTS0227 / 15.11.2011 / 13:14 / Channel: Wirtschaft / Aussender: ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund
Stichworte: Bau / GBH / Gewerkschaft


Geschafft! Direktvergaben an regionale Betriebe weiterhin möglich.

Utl.: Ministerrat sichert Direktvergaben bei öffentlichen Aufträgen.


   Wien (OTS) - (ÖGB/GBH). Auf Wunsch und Drängen der
Bausozialpartner und der Gemeinden hat der Ministerrat heute die
Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung bis Ende 2012 
beschlossen. Die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) begrüßt diese Maßnahme
besonders. ++++ 
Gerade die Bauwirtschaft ist verstärkt mit unmoralischen Angeboten
ausländischer Firmen konfrontiert. Die Auftragsvergabe spielt hier
eine wichtige Rolle. Nun hat die "öffentliche Hand" auch weiterhin
die Möglichkeit, Bauaufträge bis zu einer Million Euro - unter
bestimmten Voraussetzungen - direkt an regionale heimische Betriebe
zu vergeben. Damit werden nicht nur heimische Unternehmen, sondern
auch heimische Arbeitsplätze und somit Steuereinnahmen,
Sozialversicherungsbeiträge und die Kaufkraft gesichert.   
Baugewerkschafter Josef Muchitsch: "Gerade in der jetzigen
wirtschaftlich international sehr angespannten Zeit ist das ein
wichtiges und mutiges Zeichen der Bundesregierung mit Kanzler Werner
Faymann. Damit werden österreichische Einkommen und Aufträge
gesichert. Nun liegt es an den Vergabestellen - von Bürgermeistern,
Landespolitikern bis hin zu Bundesvergabestellen - davon auch
Gebrauch zu machen. Wichtig wäre es auch noch, bei Auftragsvergaben
dezidiert Subvergaben an ausländische Firmen auszuschließen." 
Zwt: Eine Änderung im Bundesvergabegesetz sorgt rechtzeitig vor!
Mit der heute ebenfalls im Ministerrat beschlossenen Änderung im
Bundesvergabegesetz wurde auch für die Zeit ab 2013 vorgesorgt. Dabei
soll die Nachfolgeregelung der "Schwellenwerte-Verordnung" eine
unbürokratische und somit effiziente regionale Auftragsvergabe
sicherstellen. Dadurch werden Direktvergaben im Baubereich bis
500.000 Euro auch nach 2012 möglich. Zur Änderung des Gesetzes ist
nur noch die Beschlussfassung im Parlament notwendig. 
Rückfragehinweis:
   GBH-Bundesvorsitzender-Stv. Josef Muchitsch, 0664/614 55 42, bessere.zukunft@josef-muchitsch.at
   GBH-Presse, Thomas Trabi, 0664/614 55 17, presse@gbh.at
   www.bau-holz.at
	
							
												
							
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0227    2011-11-15/13:14
151314 Nov 11
NGB0001 0257