• 14.11.2011, 10:24:17
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FPÖ: Kickl: Langthalers Auftragsgeflecht verdichtet sich immer mehr

U-Ausschuss muss Einhaltung der Vergaberichtlinien überprüfen

Wien (OTS) - Immer dichter wird das Geflecht, das seit mehr als
zehn Jahren die Firma der früheren Grün-Nationalratsabgeordneten
Monika Langthaler mit Aufträgen versorgt, stellt heute
FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl fest. "Kaum fiel irgendwo das
Codewort Nachhaltigkeit, schon sprudelten wieder die öffentlichen
Gelder vor allem aus den ÖVP-geführten Ministerien", erklärt Kickl in
Reaktion auf neuerliche Enthüllungen der Internet-Zeitung
Unzensuriert.at (http://tinyurl.com/langthaler-homepages).

Die Eintrittskarte für Langthaler dürfte ihr Engagement im ÖVP-nahen
Ökosozialen Forum gewesen sein, wo sie die einzige nicht aus dem
ÖVP-Raiffeisen-Geflecht entstammende Funktionärin sei, so Kickl. "Das
hat offenbar jede Menge Eindruck gemacht im
Landwirtschaftsministerium unter Josef Pröll und danach unter
Nikolaus Berlakovich. Und als Pröll seinen früheren Gruppenleiter für
Öffentlichkeitsarbeit, Gerhard Popp, als Sektionschef ins
Finanzministerium geholt hat, sind auch dort die Aufträge an die
Langthaler-Firma Brainbows gegangen", schildert Kickl das Netzwerk.

Neben zahlreichen Studien zur Nachhaltigkeit habe sich Brainbows vor
allem als Gestalter und Betreuer von Hompages hervorgetan, etwa für
Bio-Lebensmittel, für die Nationalparks, für die Klimastrategie und
sogar für den Emissionshandel. "Da war es für Langthaler und ihre
Geschäftspartner natürlich Ehrensache, die geneigten Auftraggeber
alle auf die große Jubiläumssause einzuladen, wo dann auch noch jenes
Video im ORF-Look entstand, das angeblich nur 3000 Euro gekostet
hat", so Kickl, der bezweifelt, dass Brainbows bei der Erstellung von
Studien und Webseiten mit dem Geld der Steuerzahler ähnlich sparsam
umgegangen ist.

"Es wird jedenfalls Aufgabe des Untersuchungsausschusses, all diese
Geschäfte zu durchleuchten und vor allem auch zu kontrollieren, ob
die Richtlinien für die Auftragsvergabe in allen Fällen eingehalten
wurden", erklärt Kickl.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

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