- 11.11.2011, 15:28:11
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BR-Präsidentin Neuwirth will mehr Frauen für Kommunalpolitik gewinnen Neuwirth zu Gast im Frauenausschuss des Städtebundes
Wien (PK) - Mit Stadtpolitikerinnen und Frauenbeauftragten aus ganz
Österreich diskutiert Bundesratspräsidentin Susanne Neuwirth, die
sich seit Jahrzehnten für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen
und Männern in der Kommunalpolitik engagiert, heute im
Frauenausschuss des Städtebundes über Best-Practice-Beispiele zur
Gewinnung von Frauen für die Politik.
"Frauen bringen eine andere Sichtweise ein, auf die wir nicht
dauerhaft verzichten wollen. Nicht nur an der Spitze, mit knapp fünf
Prozent Bürgermeisterinnen - 110 von 2.357 BürgermeisterInnen sind
weiblich - fehlt es an Frauen. Vor allem im ländlichen Raum bedarf es
innovativer Konzepte, um mehr Frauen für die politische Arbeit zu
motivieren", betonte die Präsidentin in ihrem Statement.
"Ich bin eine absolute Quotenbefürworterin, doch es stellt sich für
mich die Frage, welche Anstöße es darüber hinaus braucht, mehr Frauen
für die Politik zu gewinnen. In der Stadt Salzburg kennen wir dieses
Problem nur bedingt, während in den ländlichen Regionen von einer
gleichen Partizipation von Frauen und Männern derzeit nur geträumt
werden kann. Tradierte Rollenbilder scheinen Frauen noch immer von
einer öffentlichen Rolle abzuhalten", so Neuwirth.
Susanne Neuwirth ist in ihrer Heimatstadt Salzburg
Bezirksfrauenvorsitzende und neben ihrer innerparteilichen Tätigkeit
Obfrau des "Verein Viele", einem interkulturellen
Frauenberatungszentrum. Zudem war sie beim Aufbau des Frauennotrufs
Salzburg maßgeblich beteiligt.
Im Frauenausschuss des Österreichischen Städtebundes sind die auf
politischer Ebene verantwortlichen Politikerinnen sowie die
städtischen Frauenbeauftragten vertreten. Vorsitzende des Ausschusses
ist die amtsführende Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger. Der
Frauenausschuss des Österreichischen Städtebundes hat sich zum Ziel
gesetzt, die Situation der Frauen unmittelbar vor Ort zu verbessern.
(Schluss)
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