- 10.11.2011, 10:32:38
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FPÖ: Strache, Hofer: Fundamente der Freiheit nicht aufs Spiel setzen!
Neues FPÖ-Buch skizziert aktuelle Bedrohungen
Wien (OTS) - "Studien weisen Österreich als eines der meist
globalisierten Länder der Erde aus", so heute FPÖ-Bundesparteiobmann
HC Strache. "Das hat zwar derzeit kaum mit dieser Ursache
identifizierbare Auswirkungen auf unser Alltagsleben, ist angesichts
der sich zuspitzenden Krisenszenarien in und um Europa aber keine
Frohbotschaft. Denn Globalisierung heißt auch Monopolbildung und
daraus resultierend Abhängigkeit. Da diese Entwicklung auch unsere
unmittelbarsten Lebensgrundlagen betrifft, ist sie besonders
gefährlich."
Die Importabhängigkeit Österreichs in den Bereichen Nahrungsmittel,
Futtermittel und Energie steige proportional zum sinkenden
Selbstversorgungsgrad. Wie fatal die Preisgabe der
Selbstversorgungsfähigkeit sei, habe man etwa am Beispiel Islands
gesehen, wo unmittelbar nach der Zahlungsunfähigkeit des Landes die
Warenregale leer gewesen wären.
"Unsere Überflussgesellschaft ist nicht krisenfest", meint dazu der
stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg Norbert Hofer. "Wir
können uns nach Jahrzehnten des Wohlstands nicht vorstellen, was es
bedeutet, in ungeheizten Häusern vor leeren Tellern zu sitzen. Aber
mit jedem österreichischen Bauern, der das Handtuch wirft, und mit
jeder Stromverbrauchseinheit, die wir nicht im eigenen Land
produzieren können, geraten wir in immer tiefere Abhängigkeit von
fremden Regierungen und ausschließlich profitorientierten Konzernen."
"Es ist daher", so Hofer weiter, "ein Gebot der Stunde, unsere
Selbstversorgungsfähigkeit nicht aufzugeben bzw., wo wir sie verloren
haben, wiederherzustellen. Im Wasserbereich sind wir bekanntermaßen
begünstigt. Aber auch hier sind immer stärkere
Liberalisierungstendenzen spürbar, die zwar nicht unser Wasser
umleiten, wohl aber unvorteilhafte neue Besitzverhältnisse mit den
entsprechenden Konsequenzen für unsere Versorgung schaffen können.
Bei den Lebensmitteln und ihren landwirtschaftlichen
Ausgangsprodukten stirbt mit jedem österreichischen Agrarbetrieb ein
Stück unserer Handlungsfreiheit. Mit der Grünen Gentechnik und ihrem
patentierten Saatgut wäre unser freier Bauernstand insgesamt bald
Geschichte. Und auf dem Energiesektor sollten wir uns hüten,
interkontinentale Megaprojekte wie Nabucco oder Desertec mit
Milliarden zu speisen anstatt in regionale Versorgungskreisläufe vor
der eigenen Haustüre zu investieren."
"Weil wir, im Unterschied zu anderen, nicht eine heile Welt
vorgaukeln, die gleichzeitig Weltmarkt- und
Internationalisierungszwängen preisgegeben wird, warnen wir
rechtzeitig vor folgenschweren Irrwegen", betont HC Strache, der
abschließend festhält: "Mit dem Buch unseres Autors Michael
Howanietz: "Nur selbstversorgt heißt souverän" setzen wir unseren
konsequenten und konstruktiven Weg für Österreich fort, der vor
Fehlentwicklungen warnt und alternative Lösungsmodelle aufzeigt."
Das Buch "Nur selbstversorgt heißt souverän" ist über das
Freiheitliche Bildungsinstitut, Tel.: 512-35-35/0, zu beziehen.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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