• 09.11.2011, 10:36:24
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FPÖ-Kickl: Grünes Netzwerk läuft wie geschmiert

Zeit-im-Bild-Verschnitt mit Celebrities aus der schwarz-rot-grünen Bussi-Bussi-Gesellschaft

Wien (OTS) - "Haben sich die Naiv-Grünen der 80er-Jahre noch damit
begnügt, unbeholfen ihre Pullover für den Weltfrieden zu stricken, so
stricken die heutigen Salon-Grünen lieber am eigenen
Abzocker-Netzwerk", sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg.
Herbert Kickl anlässlich des Hochegger-ähnlichen
Langthaler-Geflechts.

Filmisch dokumentiert sei dieses Grüne-Lobbying-System in einem vom
ORF produzierten Werbevideo für die Lobbying und Beratungs-Firma der
ehemaligen Grün-Abgeordneten Monika Langthaler, so Kickl. Dieses mehr
als zwölfminütige Video im Stil der Zeit-im-Bild, inklusive
Moderation von Ingrid Thurnher, sei offenbar ein Geschenk des ORF,
anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Langthaler-Firma Brainbows
gewesen, vermutet Kickl, der es für untersuchenswert hält, wer für
die Produktion dieses Videos bezahlt habe.

So seien unzählige Interviews mit Politikern und anderen
Langthaler-Freunden geführt und geschnitten worden, weiters sei
Filmmaterial von der Fußball-Europameisterschaft in Österreich
verwendet worden und letztendlich würden noch die ewigen ORF-Experten
Peter Filzmaier und Sophie Karmasin eine bemüht lustige Diskussion
über die globale Wirkung der Firma Brainbows simulieren, schildert
Kickl den bizarren Clip, der zweifellos nicht billig war, und will
wissen: "Wer zahlte für die Kamerateams, für die Cutter, die
Schnittplätze, das Studio und die ORF-Mitarbeiter, die mit der
Produktion beschäftigt waren?"

Skurriles Detail am Rande sei, dass unmittelbar nach der FPÖ-Kritik
an diesem Geschenk des ORF an Langthaler, das Corpus Delicti sofort
von besagter Homepage verschwunden sei, so Kickl. Angeblich auf
Wunsch des ORF, der nach mehr als einem Jahr plötzlich
markenrechtliche Bedenken geäußert haben soll, so Kickl, der diese
Argumentation für mehr als tollpatschig hält, müssten doch
Markenrechte bei einer offiziellen Produktion, so wie sie Langthaler
behauptet, abgegolten worden sein. Das Video kann auf www.heute.at
abgerufen werden.

Über das Video hinaus sei Langthalers Firmenfest ein interessantes
Gebiet für eine Milieustudie, wie die zahlreichen Glamour-Fotos auf
ihrer Webseite belegen würden. "Es ist bemerkenswert zu sehen, mit
welch ausgelassener Freude und offensichtlicher Bewunderung hier hohe
Politiker - allen voran die ÖVP-(Ex-)Minister Pröll, Mitterlehner und
Berlakovich - ihrer eigenen Auftragnehmerin Langthaler begegnet sind.
Der Verhaberungsgrad in dieser schwarz-rot-grünen
Bussi-Bussi-Gesellschaft aus Politikern, Beratern und Medienleuten
ist immens", so Kickl. Ihn interessiere vor allem, ob angesichts
dieser Freunderlgesellschaft noch faire Vergabeverfahren stattfinden
würden, oder ob es tatsächlich so sei, wie der grüne Ämterkumulierer
Alexander Van der Bellen im ORF-Werbevideo über Brainbows sagt: "Die
haben ja schon bald ein Monopol in Österreich für alle
Nachhaltigkeitsstudien, Umweltstudien, was weiß ich..."

Dafür spreche auch ein ORF-Auftrag in der Höhe von 30.000 Euro an
Langthaler, den die damals Grüne Stiftungsrätin für eine CO2-Studie
erhalten habe. "Um festzustellen, dass der ORF viel warme Luft
produziert, braucht man keine 30.000-Euro-Studie", so Kickl. Der
Verhaberungsgrad des ORF mit den Grünen sei jedenfalls evident, so
Kickl. So sei die Grüne Ex-Politikerin und Lobbyistin Langthaler von
2007-2010 Mitglied des Stiftungsrates des ORF. Geholt habe sie ihr
Vorgänger Pius Strobl, der ab 2007 als rot-grüner Kommunikationschef
die Geschicke der Öffentlichkeitsarbeit im Kabinett von
SPÖ-Generaldirektor Alexander Wrabetz gesteuert hatte.

"Neben Telekom, ÖBB, Verbund, Bundesforsten und diversen Ministerien
kam Langthaler so auch beim ORF auf die Auftragsliste. Einziger
Unterschied: Hier legte nicht Kooperationspartner Peter Hochegger,
sondern Parteifreund Pius Strobl die Rutsche für gesunde Geschäfte.
Wie man aus dem Umfeld des ORF-Stiftungsrates, aber auch Mitgliedern
des Untersuchungsausschusse hört, wird auch diese Causa in den
jeweiligen Gremien zur Sprache kommen", so Kickl.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

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