• 08.11.2011, 14:09:47
  • /
  • OTS0235 OTW0235

FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Ungerechtfertigter Pestizid-Jubel der EU

Statt Einzelsubstanzen müssen Gesamtmengen untersucht werden

Wien (OTS) - Als "bezeichnend falsch" qualifiziert die
freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg Dr. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein Aussagen der EU, denen zufolge sich die
europäischen Konsumenten keine Sorgen über pestizidbelastete
Lebensmittel machen müssten. "Dazu muss man wissen, dass hier stets
nur nach zulässigen Höchstwerten einzelner Pestizide untersucht
wird", so Belakowitsch-Jenewein, "der Gesamtcocktail aber völlig
außer Acht gelassen wird."

Dieses Vorgehen sei naiv bis fahrlässig. Immerhin seien Feldfrüchte
und damit Konsumenten wesentlich höheren Belastungen ausgesetzt, wenn
statt einer leichten Grenzwertüberschreitung bei einer einzelnen
Substanz zwanzig verschiedene Pestizide in den erlaubten Mengen
eingesetzt würden. "Man wird bei einer Verkehrskontrolle ja auch
nicht gefragt, ob man nur ein Bier getrunken hat. Kommen zu diesem
einen Bier nämlich noch ein paar Gläser Wein und einige Schnäpse und
Liköre, wird die Verkehrstüchtigkeit nicht gegeben sein, obwohl die
Mengen der einzelnen Alkoholika noch im erlaubten Rahmen liegen
können. Wer auf diesem Niveau Politik macht, trägt nichts zum
Konsumentenschutz bei, sondern ist lediglich bestrebt, der mächtigen
chemischen Industrie ihren Absatz zu sichern. Die Europäische Behörde
für Lebensmittelsicherheit EFSA muss sich also einmal mehr den
Vorwurf gefallen lassen, die Gesundheitsinteressen der Europäer auf
dem Altar der Konzerne zu opfern."

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel