• 08.11.2011, 11:22:43
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GPA-djp-Stangl: Beschäftigte im Handel haben ihren Anteil am Erfolg verdient

Vier Prozent Gehaltserhöhung auch für Führungskräfte im Handel bereits unter Dach und Fach

Wien (OTS) - (GPA-djp/ÖGB) "Die aktuelle Branchenanalyse der AK
beweist zweifelsfrei, was tägliche Schlangen an den Kassen in vielen
Geschäften vermuten lassen: Die 152 wichtigsten Unternehmen in der
Branche haben im Vorjahr 2010 einen Umsatz von 593 Mio. Euro
erwirtschaftet, die Gewinne im Handel steigen damit gegenüber 2009 um
fast 22 Prozent", kommentiert der gf. Regionalgeschäftsführer der
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp) Oberösterreich, Andreas Stangl die heutige Meldung der
Wirtschaftskammer Sparte Handel in den Oberösterreichischen
Nachrichten. Dieses satte Plus im Vergleich zum Vorjahr sei ein
Verdienst der Beschäftigten, so Stangl weiter: "Die
Leistungsbereitschaft und das Engagement der Beschäftigten müssen in
Form adäquater Gehaltserhöhungen honoriert werden."++++

In Oberösterreich hat der Einzelhandel ein Umsatzplus erzielt und
auch die Ertragskraft ist deutlich gestiegen. Umso unverständlicher
sind für Stangl die Reaktionen der Wirtschaftkammer Oberösterreich,
wo die Ergebnisse als "nicht rosig" bezeichnet werden, weil unter
anderem die Preise für Energie gestiegen sind. "Auch die
Beschäftigten im Handel spüren, dass Tanken und Heizen teurer
geworden sind, von den Auswirkungen der hohen Inflation sind alle
betroffen. Die Arbeitgeber sollten zusätzlich bedenken, dass auch
500.000 Handelsangestellte einkaufen gehen und daher wichtige
KosumentInnen sind", ärgert sich Stangl.

Die Forderungen der GPA-djp sind klar: Neben der besseren Anrechnung
von Karenzzeiten muss es vor allem ein kräftiges Plus für die
Beschäftigten geben. "Nicht nur die Umsätze steigen, auch die
Gehaltserhöhungen für Führungskräfte sind offenbar schon unter Dach
und Fach. Der aktuelle Kienbaum-Vergütungsreport belegt, dass auch im
Handel die Einkommen der Führungskräfte um durchschnittlich mehr als
4 Prozent gestiegen sind. Was für die Manager recht und billig ist,
das muss auch für die Beschäftigten gelten", erklärt Stangl
abschließend.

Rückfragehinweis:

Litsa Kalaitzis
   Gewerkschaft der Privatangestellten,
   Druck, Journalismus, Papier
   Pressesprecherin
   Alfred-Dallinger-Platz 1
   1034 Wien
   Tel.:    05 0301-21553
   Mobil.: +43 676 817 111 553
   Email: [email protected]
   Internet: www.gpa-djp.at

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