- 07.11.2011, 11:40:38
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Leichtfried: Griechische Übergangsregierung muss notwendige Reformen konsequent umsetzen
Hartwährungsverbund keine seriöse Option für Europa
Wien (OTS/SK) - "Die Bildung einer Übergangsregierung in
Griechenland lässt die Hoffnung auf mehr Stabilität zu. Es ist an der
Zeit, dass die Griechen endlich die notwendigen Reformen konsequent
umsetzen und damit für einen Verbleib in der Eurozone sorgen", so der
Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten, Jörg Leichtfried, am
Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Am Wochenende
veröffentlichte Umfragen hätten gezeigt, dass auch die griechische
Bevölkerung für die Beibehaltung des Euro sei, nur elf Prozent der
Befragten wollen eine Rückkehr zur Drachme. *****
Leichtfried betont, dass es nun wichtig sei, die innenpolitischen
Machtspiele in Griechenland hintan zu stellen und im Sinne der
Bürgerinnen und Bürger sowie des gemeinsamen Projektes Europa zu
handeln. "Die konservative Opposition unter Parteichef Antonis
Samaras hat in den letzten Monaten alle Maßnahmen blockiert und dazu
beigetragen, die Probleme Griechenlands zu verschlimmern. Die
Europäische Volkspartei hat lange dazu geschwiegen und es verabsäumt,
ihre griechischen Parteikollegen zu einem kooperativeren Handeln
aufzurufen", unterstreicht der EU-Abgeordnete. "Während Papandreou
die Verantwortung auf sich nimmt und der neuen Übergangsregierung
nicht mehr angehören wird, gibt es an der Spitze der
Oppositionspartei Nea Dimokratia keine Veränderungen."
Insgesamt, so Leichtfried, liege in den nächsten Wochen und Monaten
viel Arbeit vor den politisch Verantwortlichen in der Europäischen
Union, um den Erhalt der Eurozone zu garantieren. Strikt abzulehnen
sind rechtspopulistische Forderungen nach einem Hartwährungsverbund,
denn dies sei nichts anderes als wirtschaftspolitischer
Dilettantismus. "Die Exportindustrie in den Hartwährungsländern, zu
denen auch Österreich gehört, würde immensen Schaden nehmen und es
wären hunderttausende Arbeitsplätze gefährdet. Um dies zu vermeiden,
muss es unser gemeinsames Ziel sein, die Stabilität der Eurozone
wieder herzustellen", sagt der Europaparlamentarier. (Schluss) sa/mp
Rückfragehinweis: Sabine Weinberger, SPÖ-EU-Delegation, Tel.: 0043 1
40110 3612, e-mail: [email protected]
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SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
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