• 31.10.2011, 10:29:11
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Graf: Abschluss der Südamerika-Reise mit erneutem Besuch in Paraguay

Weiterhin enormes Wirtschaftswachstum - Extrem niedrige Steuern schwächen Infrastruktur

Wien (OTS) - Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ)
und der FPK-Abgeordnete Maximilian Linder haben ihre Südamerika-Reise
mit einem dreitägigen Aufenthalt in Paraguay beschlossen. Für Graf
war es nach der Reise im März bereits der zweite Besuch, sodass
bestehende Kontakte weiter vertieft wurden. In der Hauptstadt
Asuncion feierte die Delegation den 26. Oktober mit einigen
Auslandsösterreichern.

Vizestaatspräsident Federico Franco Gomez von der liberalen Partei,
der die FPÖ als Schwesterpartei sieht, erklärte Graf das neue
Wahlrecht, das den etwa eine Million im Ausland lebenden Paraguayern
die Möglichkeit gibt, an Wahlen als Wähler (nicht als Kandidaten)
teilzunehmen. Paraguay boomt weiterhin und erwartet für heuer, so
Franco Gomez, trotz globaler Krise ein Wachstum von rund 8 Prozent
nach 15 Prozent im Jahr 2010. Der Vizepräsident teilte der
österreichischen Delegation auch mit, dass er beabsichtige, bei den
Präsidentenwahlen 2013 anzutreten.

Im sehr modernen Parlamentsgebäude, das von Taiwan gesponsert wurde,
empfing Parlamentspräsident Victor Bogado die Delegation, berichtete
von einem Österreich-Besuch in Bregenz im Rahmen des
Mercosur-Treffens 2007 und würde gerne wieder kommen. Bogado sagte
zu, eine Ausstellung, des Innviertler Künstlers Odin Wiesinger zu
eröffnen, die nächstes Jahr in Asuncion stattfinden soll.

Im Gespräch mit dem Bürgermeister von San Bernardino, einer Gründung
der Schwester des Philosophen Friedrich Nietzsche, wurden die
Probleme Paraugays offenbar. Durch die niedrigen Steuern sind die
Gemeinden extrem unterfinanziert. Beispielsweise bezahlt man für ein
20.000 Quadratmeter großes Grundstück nur 11 Euro im Jahr an
Grundsteuer. Deshalb gibt es nicht einmal Geld für die Erneuerung von
Pumpen in der Kläranlage, die gesamte Infrastruktur wird dadurch
geschwächt.

Zum Abschluss der Reise wurde ein Abkommen zwischen der
Österreichischen Gesellschaft der Freunde Lateinamerikas (ÖGFLA) und
der Deutsche Schule Independencia unterzeichnet. Die ÖGFLA, der Graf
als Präsident vorsteht, wird diese Schule verstärkt unterstützen.
Beim letzten Besuch wurden bereits 1000 Euro gespendet. Mit diesem
Betrag kann ein Lehrer beinahe ein halbes Jahr beschäftigt werden.

Die Delegation um Graf hatte im Zuge der Reise zunächst Chile besucht
und war dort mit zahlreichen ranghohen Politikern zusammen getroffen.

Rückfragehinweis:

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