- 30.10.2011, 11:26:59
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- OTS0031 OTW0031
IGBO warnt vor Mehrkosten und Ungleichbehandlung!
BDG-Novelle 2011 für die IGBO so nicht akzeptabel!
Wien (OTS) - Die derzeit in Begutachtung befindliche Novelle des
Beamtendienstrechts (BDG-Novelle 2011) ist so für die
Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere (IGBO) nicht akzeptabel.
Durch die geplante Novelle werden bestehende Probleme nämlich nicht
gelöst sondern neue geschaffen!
Denn:
- Die Schaffung eines eigenen Besoldungsschemas für Absolventen /
Absolventinnen von Bachelor-Studien im Vergleich mit den anderen
Hochschulabgängern / -innen bedeutet zusätzlichen Verwaltungsaufwand
und widerspricht jedem Spargedanken.
- Die gesonderte Behandlung der Hochschulabsolventen / -innen mit
dem akademischen Grad "Bachelor" gegenüber allen anderen
Hochschulabsolventen / -innen bedeutet eine Ungleichbehandlung und
steht damit im Widerspruch zu anderen Gesetzesmaterien.
- Das Problem der Anerkennung des akademischen Grades "Bachelor"
tritt außerdem nicht nur im Bereich der allgemeinen Verwaltung
sondern in allen Dienstzweigen des öffentlichen Dienstes auf und wäre
folglich auch umfassend zu regeln, um Ungleichbehandlungen zu
vermeiden.
Die IGBO verlangt daher: Der akademische Grad "Bachelor" ist
generell und ohne Einschränkungen als Voraussetzung für die
A-Wertigkeit für alle Dienstzweige im Öffentlichen Dienst
anzuerkennen.
Politik und Gewerkschaft sind aufgefordert, Unrecht und
Geldverschwendung zu vermeiden.
Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst wird aufgefordert, die
Interessen ihrer Mitglieder gemäß den Statuten nachhaltig zu
vertreten.
Rückfragehinweis:
Obmann Oberst Siegfried Albel, MSc MSD
Tel.: 0664-4314132; www.igbo.at
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