- 29.10.2011, 11:07:43
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Bundesheergewerkschaft - Haidinger: Darabos schaltet das Bundesheer aus!
Die Bundesheerzerstörung ist Chefsache
Wien (OTS) - Die Bundesheergewerkschaft verwehrt sich gegen die
Behauptung von Minister Darabos, das ÖBH schlecht zu reden, stellt
Manfred Haidinger, Präsident der Bundesheergewerkschaft gegenüber
Darabos fest. Es ist nicht die Gewerkschaft und auch nicht die
Personalvertretung, die das Bundesheer schlecht redet, es ist
Minister Darabos der das Bundesheer ausschaltet.
Es ist Darabos, der mit dem neuen Budget - Personalplan das
Bundesheer zu einem Verwaltungsapparat umbaut, indem er die
Soldatenzahlen um über 1000 Mann zurückfährt und die
Zivilbediensteten um über 850 erhöht.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Munition um mehr als 4,6
Millionen Euro, vermindert.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Kraftstoffe für Kfz um 2,3
Millionen Euro reduziert.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Pioniergerät um 2,3
Millionen Euro zurückfährt.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Sanitätsgerät um 1,3
Millionen Euro senkt.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für die Instandhaltung von
Gebäuden um über 5 Millionen Euro abbaut.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für ABC Gerät um über 200 000
Euro senkt.
Es ist Darabos, der die Budgetmittel für Fernmeldemittel um über 31
Millionen Euro reduziert.
Es ist Darabos, der das Heer nicht professionalisieren sondern
handlungsunfähig machen will.
Wie sonst ist es zu verstehen, fragt Haidinger, wenn dem Bundesheer
die
- Fähigkeit der Selbstversorgung durch das Zentralküchensystem
entzogen wird,
- die Fähigkeit der Sanitätseigenversorgung durch Streichung von
Sanitätszügen bei den Verbänden genommen wird,
- die Fähigkeit des militärischen Einsatzes durch Streichung von
Munitionskäufen verhindert wir,
- die Fähigkeit des Katastrophenschutzes durch fehlenden Treibstoff,
Pioniergerät und ABC-Gerät verloren geht
Es ist Darabos, der es zulässt, dass auf den Rücken des "einfachen
Soldaten" der Generalstab weiterhin in seinen Glashäusern sitzen kann
und neue Generalstabsoffiziere ohne Bedarf ausbildet.
Es ist Darabos, der es zulässt, dass auf den Rücken des "einfachen
Soldaten" die Offiziersausbildung weiterhin ohne Bedarf betrieben
wird.
Es ist Darabos, der es zulässt, dass im UO Bereich, jener Bereich,
bei dem das ÖBH den einzigen Personalbedarf hat, ein Abbau von über
800 Arbeitsplätzen im neuen Personalplan vorgesehen wird.
Da jammert Darabos darüber, dass das Bundesheer zu viele Häuptlinge
und zu wenig Indianer hat und verstärkt dieses Missverhältnis durch
den neuen Personalplan noch.
"Es ist nicht die Gewerkschaft, die das Bundesheer schlecht redet, es
ist Minister Darabos, der das Bundesheer schlecht macht", so
Haidinger abschließend.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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