- 29.10.2011, 11:00:31
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SPÖ Kärnten: FPK kehrt beim Bildungsvolksbegehren auf ihren "rechten" Weg zurück
Rohr: Dörfler rückt immer wieder von FPK-Parteilinie ab, um politisches Kleingeld zu sammeln, und wird dann doch jedes Mal von seinem Parteiobmann Scheuch eingeholt.
Klagenfurt (OTS) - "Einen Rüffel nach dem anderen kassierte FPK-LH
Dörfler in den vergangenen Tagen von seinen Parteikollegen. In Sachen
Ehrung der Bachmannpreisträgerin Maja Haderlapp stimmten seine
Freiheitlichen im Gemeinderat von Bad-Eisenkappel-Vellach dagegen,
obwohl sich Dörfler offiziell dafür aussprach", zeigt SPÖ-Klubobmann
Reinhart Rohr auf.
Gestern wurde Dörflers innerparteiliche Schmach dann perfekt.
"Dörfler hatte sich längst für das Bildungsvolksbegehren
ausgesprochen und musste in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem
durch die erstinstanzliche Verurteilung schwer angeschlagenen
Parteichef Scheuch zurückrudern", analysiert Rohr. Das schlimmste für
die Kärntnerinnen und Kärntner ist, dass Dörfler und Scheuch die
höchsten bildungspolitischen Ämter im Land ausüben und mit ihrer
Haltung 100 Jahre alte Positionen vertreten.
"Dörfler macht Politik wie in einer Castingshow, nämlich um möglichst
allen Menschen im Land zu gefallen. Er nimmt bei jedem Thema genau
jene populistische Stellung ein, von der er glaubt, dass sie ihm
politisches Kleingeld einbringt, mit der er aber von seiner
freiheitlichen Ideologie abweicht. Damit ist er unglaubwürdig, dass
wird auch in der Bevölkerung immer klarer, denn seine Parteikollegen
bringen ihn garantiert immer wieder auf den "rechten" Weg zurück",
erklärt Rohr die Hintergründe. Dies zeige jedenfalls, dass die SPÖ
Kärnten die einzige stabile Kraft im Land darstelle, auf die man sich
verlassen könne, weil sie nachhaltige Entscheidungen treffe, ist Rohr
überzeugt.
"Die Freiheitlichen und die ÖVP stehen für Stillstand in der
Bildungspolitik. Das bedeutet aber zugleich, dass die beiden Parteien
die Ausbildung unserer Kinder weiter vom Einkommen der Eltern, der
Herkunft und dem Geschlecht abhängen lassen wollen", weist Rohr auf
die Ungerechtigkeit und den mangelnden Weitblick hin.
Die SPÖ habe sich von Anfang an für das Bildungsvolksbegehren
ausgesprochen und werde es auch jetzt in der Eintragungsfrist
zwischen 3. und 10. November unterstützen, so Rohr. "Wir müssen
Chancengleichheit schaffen. Die beste Ausbildung für unsere Kinder
sichert auch den Wirtschaftsstandort Kärnten und damit die
Arbeitsplätze", schließt Rohr.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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