- 27.10.2011, 13:35:29
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TeilnehmerInnen am Jugendparlament 11/11 stehen fest 99 SchülerInnen aus Salzburg werden Abgeordnete für einen Tag
Wien (PK) - Vier Schulklassen der 9. Schulstufe aus dem Bundesland
Salzburg können am 25. November 2011 hautnah erleben, was es
bedeutet, selbst gesetzgeberisch tätig zu sein. Als TeilnehmerInnen
am Jugendparlament 11/11 erhalten sie schließlich die Gelegenheit,
alle Stationen, die ein Gesetz bis zu seiner Beschlussfassung im
Nationalrat durchlaufen muss, kennenzulernen. Ausgewählt wurden die
Schulklassen aufgrund ihrer zum Thema "Was bedeutet Demokratie für
dich und deine KlassenkollegInnen?" eingesandten Bewerbungsbeiträge.
Die Jury entschied sich vor diesem Hintergrund für die 5B des
Bundesgymnasiums Zell am See, die 5E des Akademischen Gymnasiums
Salzburg, die 1. NHK der Handelsakademie St. Johann im Pongau und die
Polytechnische Schule Taxenbach: Sie konnten mit überaus originellen
und kreativen Beiträgen überzeugen.
Ihre Teilnahme am Jugendparlament sicherte sich die 5B des
Bundesgymnasiums Zell am See durch Einsendung eines "Demokratoons"
betitelten und mit verschiedenen stilistischen Mitteln der Malerei
gestalteten Cartoonbuchs. Der Beitrag, der fächerübergreifend in den
Gegenständen Bildnerische Erziehung und Geschichte erarbeitet wurde,
setzt sich mit verschiedenen Facetten der Demokratie auseinander und
skizziert in Form witzig-ironischer Dialoge mitunter auch die
Schwächen dieser Regierungsform.
Die 5E des Akademischen Gymnasiums Salzburg präsentiert in ihrem
originellen Filmbeitrag verschiedene Zugänge zur Frage, was
Demokratie bedeuten kann. Dabei spannen die SchülerInnen einen Bogen
vom heute vorherrschenden individuellen Demokratieverständnis bis hin
zu den Wurzeln dieser Regierungsform im antiken Griechenland, die
dementsprechend auch auf Griechisch vorgetragen werden. Als wahrer
"deus ex machina" tritt schließlich ein "Mr. Demokratie" auf, der
"Keine Korruption!" und "Pressefreiheit!" fordert.
Die 1. NHK der Handelsakademie aus St. Johann im Pongau behandelt in
ihrem szenisch konsequent umgesetzten Filmbeitrag tagesaktuelle
Probleme wie Arbeitslosigkeit. In einem in Versform vorgetragenen
Dialog treffen dabei die stereotypen Figuren des "Politikers",
"Kritikers" und "Arbeitslosen" aufeinander.
Mit einer Fotocollage und einem überaus überzeugenden Motivationstext
bewarb sich die Polytechnische Schule Taxenbach um die Teilnahme am
Jugendparlament 11/11. Darin setzen sich die Jugendlichen mit der
Frage auseinander, wie Demokratie an ihrer Schule gelebt wird.
Jugendparlament 11/11: Ein Tag voller Herausforderungen
Im Rahmen des Jugendparlaments am 25. November beraten die
teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in eigenen Klubs über eine
Gesetzesvorlage, die sie in anschließenden Ausschusssitzungen mittels
Abänderungsanträgen und Entschließungen modifizieren und so für das
Nationalratsplenum beschlussfertig machen können. Um dieses Ziel zu
erreichen, müssen jedoch auch Allianzen geschlossen und andere Klubs
von eigenen Standpunkten überzeugt werden: Schließlich kommt die
Verabschiedung eines Gesetzes nur dann zustande, wenn es dafür eine
entsprechende Mehrheit gibt. Dass im Rahmen des Jugendparlaments
außerdem noch Reden für das Nationalratsplenum erarbeitet und die
Fragen interessierter JournalistInnen beantwortet werden müssen,
versteht sich beinahe von selbst: Die Tätigkeit eines/-r Abgeordneten
ist schließlich äußerst vielfältig.
Um sicherzustellen, dass die im Hohen Haus üblichen Abläufe
eingehalten und alle Aufgaben entsprechend erfüllt werden können,
stehen den Schülerinnen und Schülern an ihrem großen Tag im Hohen
Haus "echte" MandatarInnen und MitarbeiterInnen der
Parlamentsdirektion mit Rat und Tat zur Seite. Da die Jugendlichen
bereits am Vortag, dem 24. November 2011, anreisen, steht nicht nur
ausreichend Zeit zum Kennenlernen der Räumlichkeiten des Parlaments,
sondern auch zur Vorbereitung auf das zu diskutierende Thema zur
Verfügung.
Das Jugendparlament soll das politische Interesse von SchülerInnen,
die gerade das Wahlalter erreichen, fördern und möchte
Hintergrundwissen, das zum Verständnis parlamentarischer Abläufe
erforderlich ist, vermitteln. Zur Bewerbung sind jeweils Schulklassen
aus jenem Bundesland eingeladen, das in der Länderkammer den Vorsitz
führt: Im zweiten Halbjahr 2011 ist das Salzburg.
Weitere Detailinformationen zum Jugendparlament finden sich unter
www.reininsparlament.at. (Schluss)
Eine Aussendung der Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272, Fax. +43 1 40110/2640
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