• 25.10.2011, 09:54:16
  • /
  • OTS0044 OTW0044

FPÖ-Kickl: Rechnungshof bestätigt FPÖ-Kritik am AMS

AMS muss vereinheitlicht und effizienter werden

Wien (OTS) - Der jüngst veröffentlichte Rechnungshofbericht über
die Schulungen, die IT und die Jugendprogramme des
Arbeitsmarktservices (AMS), bestätige die Kritik der FPÖ an den
untauglichen Schulungsprogrammen von Hundstorfers
Lieblingsinstitution, sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg.
Herbert Kickl.

Penibel liste der Rechnungshof auf, wie ineffizient und chaotisch die
Schulungen teilweise ablaufen würden, so Kickl, der sich umfassende
Reformschritte erwartet. "Der Bericht des Rechnungshofes kann nur so
verstanden werden, dass sich im AMS massiv etwas ändern muss. Das
gilt umso mehr angesichts der düsteren Konjunkturerwartungen und der
damit verbundenen steigenden Arbeitslosigkeit", betonte Kickl, der
die Schönrederei des vernichtenden Berichtes mit einem gewissen
Realitätsverlust der handelnden Personen entschuldigte.

Derzeit koche jedes Bundesland sein eigenes Süppchen, was vielleicht
bei AMS-Kochkursen zu begrüßen sei, nicht jedoch bei der dringend
notwendigen Aus- und/oder Weiterbildung der AMS-Kunden, so Kickl, der
eine bundesweite Vereinheitlichung forderte. Diese mache nicht nur
die Effizienzkontrolle überprüf- und vergleichbar, sondern
gewährleiste auch ein einheitliches Ausbildungsniveau, so Kickl.

Ebenso müsse das Angebot der Kurse auf ihre Sinnhaftigkeit überprüft
werden, so Kickl, der hier groben Unfug ortet. Zu häufig seien Klagen
von Kursteilnehmern zu vernehmen, die auf für sie völlig unsinnige
Kurse geschickt würden, fasste Kickl die zahlreichen Beschwerden, die
bei der FPÖ einlangen würden zusammen. Einen 55-jährigen Goldschmied,
der noch nie im Ausland gearbeitet hat, auf einen Spanisch-Kurs zu
schicken, sei zwar originell, aber vermutlich nicht zielführend für
seinen weiteren Lebensweg, nannte Kickl ein Beispiel für die kreative
Kurs-Praxis beim AMS.

Besonders in der heutigen Zeit von steigender Arbeitslosigkeit und
sinkenden Jobangeboten, habe das AMS die Chance sich als
Top-Ausbildner zu positionieren, zumal die Steuermillionen für diese
Institution sehr großzügig fließen würden, forderte Kickl einen Umbau
des Arbeitsmarktservices. "Nicht der Sozialminister steht im
Mittelpunkt, sondern der Arbeitslose, der beim AMS Hilfe erwartet",
betonte Kickl.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel