• 19.10.2011, 12:34:23
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Wurm zu Handels-KV: Benachteiligungen von Frauen beseitigen

Wien (OTS/SK) - "Die erfolgreichen Gehaltsabschlüsse für die
Beschäftigten in der Metallindustrie müssen richtungsweisend für den
Handel sein. Vor allem ist es hoch an der Zeit, die Benachteiligungen
für die mehr als 270.000 Frauen, die im Handel beschäftigt sind, zu
beseitigen", unterstützt SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm die
Forderungen der Gewerkschaft zu den heute beginnenden
Kollektivvertragsverhandlungen für die ca. 450.000
Handelsangestellten. Das seien einerseits eine deutliche
Gehaltserhöhung sowie eine Ausdehnung der Anrechung von Karenzzeiten,
so Wurm. ****

Derzeit können im Handel für die Karenzzeit maximal zehn Monate
angerechnet werden. Diese zehn Monate können nicht für Abfertigung
oder Sonderzahlungen angerechnet werden. Damit fallen Frauen während
der Karenzzeiten um wichtige Gehaltssprünge um - mit ein Grund für
die großen Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern. "Da
geht es laut Gewerkschaft um Summen zwischen 50 und 200 Euro brutto
pro Monat. Das ist in einer Niedriglohnbranche wie der Handel ist
viel Geld und schlägt sich bis zur Pensionshöhe durch", betont Wurm.

Die SPÖ-Frauensprecherin wünscht den VerhandlerInnen auf
ArbeitnehmerInnenseite viel Erfolg und hofft, dass die Arbeitgeber -
ebenso wie dies in der Metallbranche der Fall war - die Zeichen der
Zeit erkennen und sich nach einem gewinnbringenden Jahr für eine
Kaufkraftstärkung der Bevölkerung und eine gerechtere
Einkommensverteilung zwischen Männern und Frauen entscheiden.
(Schluss) up/sl/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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