- 12.10.2011, 12:04:18
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Wirtschaftsbund ist erschüttert über Vorgehensweise der Grünen
St. Pölten (OTS) - Letzte Woche gingen die Grünen mit haltlosen
Vorwürfen gegen die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) an die
Öffentlichkeit. Obwohl sich die Aussagen als Irrtum herausstellten,
ist der Imageschaden für die WKNÖ enorm. Der Wirtschaftsbund
Niederösterreich verurteilt diese Vorgehensweise und fordert eine
Entschuldigung.
Die Grünen lancierten, die WKNÖ habe über 29 Millionen Euro in einem
Fonds "fremd gemanagt". Ebenso war von einem Verlust in der Höhe von
3,5 Mio. Euro die Rede. Beides erwies sich als falsch. Die
Behauptungen stammen von LAbg. Helga Krismer-Huber. Sie ist Mitglied
der Landesleitung der Grünen Wirtschaft Niederösterreich, deren
Sprecher Josef Schaffer ist. Herbert Lehner, Direktor des
Wirtschaftsbundes Niederösterreich, ist über diese Vorgangsweise
erschüttert: "Von den Leitern einer wahlwerbenden Gruppe zu den
Wirtschaftskammer-Wahlen sollte man sich erwarten dürfen, dass sie
eine Bilanz lesen können. Können sie das nicht, so stellt sich mir
die Frage, ob sie für diese Position geeignet sind?"
Zu Recht fordert die WKNÖ nun eine Entschuldigung für dieses
ungerechtfertigte "Anpatzen". Wenn etwas unklar ist, so wäre die
richtige Vorgangsweise wohl die, zuerst dort nachzufragen, wo die
Zahlen herkommen, also bei der WKNÖ, anstatt sich mit ungeprüften
Anschuldigungen an die Medien zu wenden. "Und spätestens beim NÖ
Wirtschaftsparlament im November sollte dann auch Johann Schaffer die
nötigen Worte der Entschuldigung finden", fordert Herbert Lehner.
Haltlose Vorwürfe
Die WKNÖ wies die Beschuldigungen bereits letzte Woche auf das
Schärfste zurück. Weder gibt es bei Veranlagungen der WKNÖ Verluste
von 3,5 Millionen Euro noch dubiose Fonds. Das Ergebnis der
WKNÖ-Veranlagungen beträgt im langjährigen Schnitt drei bis vier
Prozent.
Wie sich herausgestellt hat, beruht der Vorwurf des angeblichen
"Verlusts" in Millionenhöhe auf einer Fehlinterpretation der Grünen.
Aufrechterhalten wird der Vorwurf, die WKNÖ habe im Finanzausschuss
die Existenz "von fremd gemanagten Spezialfonds" verschwiegen. Auch
das weist die WKNÖ als unrichtig zurück.
Über den Wirtschaftsbund Niederösterreich
Der Wirtschaftsbund ist die politische Heimat der Unternehmer,
freiberuflich Tätigen und leitenden Angestellten. An der Spitze des
Wirtschaftsbundes Niederösterreich steht Landesobfrau KommR Sonja
Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Der
Wirtschaftsbund entsendet niederösterreichweit über 2.500 Mandatare
und Funktionäre in alle politischen Institutionen und Körperschaften.
Er nimmt damit maßgeblich Einfluss auf Politik und Gesellschaft und
sichert durch sein Tun wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen.
Rückfragehinweis:
Wirtschaftsbund Niederösterreich Robert Bergknapp Medien- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 02742/9020-361 mailto:[email protected] www.wirtschaftsbund-noe.at
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