• 07.10.2011, 09:30:36
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Mölzer: EU-Kandidaten-Status von Serbien ist zu begrüßen

Bedenken der Österreicher zeigen aber auf, dass eine Integration nicht übereilt stattfinden darf

Wien (OTS) - "Dass die EU-Kommission nächste Woche für Serbien den
Status eines EU-Beitrittskandidaten vorschlagen will, ist durchaus
erfreuliche", stellt der freiheitliche EU-Delegationsleiter Andreas
Mölzer heute fest. "Denn eine Orientierung Serbien in Richtung
Mitteleuropa ist für beide Seiten durchaus als positiv zu werten."
Gerade, wenn man Serbien mit den beiden bereits der EU-beigetretenen
Ländern Rumänien und Bulgarien vergleiche, müsse man zum Schluss
kommen, dass Serbien eine Mitgliedschaft in der EU durchaus ebenso
verdiene, meint Mölzer weiter.

"Bei den künftigen Beitrittsverhandlungen darf man aber nicht
übereilt handeln, sondern muss eine Integrations Serbiens in die EU
mit Bedacht vornehmen, nicht zuletzt deshalb, weil viele Menschen
innerhalb der EU - und speziell in Österreich - durchaus berechtigte
Bedenken gegen einen solchen EU-Beitritt Serbiens haben", weist der
freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass man nicht die gleichen
Fehler, wie bei den beiden großen Erweiterungsrunden der EU in
Richtung Osten machen darf, wo man zu schnell gehandelt hat.
"Abschließend aber ist festzuhalten, dass für ein starkes Europa
gerade eben die Kernländer gut integriert sein müssen, wenngleich man
gleichzeitig gegen die Zentralisierung dieser EU kämpfen muss und
Erweiterungsüberlegungen wie sie in Richtung Türkei geplant sind,
klar und deutlich ablehnen muss", schließt Mölzer seine Ausführungen.

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