Cap: Dringliche Anfrage ist durchsichtiges Ablenkungsmanöver der FPÖ
Cap bezeichnet Scheuch als "Bummerl für Strache"
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Klubobmann Josef Cap bezeichnete die von der
FPÖ eingebrachte Dringliche Anfrage als durchsichtiges
Ablenkungsmanöver von der Causa Uwe Scheuch, der kürzlich wegen
Korruption zu 18 Monaten Gefängnis, sechs davon unbedingt, verurteilt
worden ist und den Korruptionsvorwürfen gegen ehemalige blaue
Regierungsmitglieder. Die SPÖ ist für eine schonungslose Aufklärung
und Untersuchung. "Wir sagen: Wenn untersuchen, dann alles auf den
Tisch", betonte Cap. "Die moralischen Maßstäbe, die die FPÖ bei allen
anderen setzt, sollten in den eigenen Reihen angewendet werden",
betonte Cap. Der SPÖ-Klubobmann kritisierte vor allem den
FPÖ-Klubobmann, der untätig zuschaue und allein dem Kärntner
Sprechchören, die "Uwe bleib!", schreien, folge. Die FP-Vorwürfe
gegen Vorstände der ÖBB beziehungsweise ASFINAG bezeichnete Cap als
"unglaublich und unfassbar". ****
Außerdem kritisierte Cap die Unterstellung der FPÖ, dass heimische
Journalistinnen und Journalisten "käuflich" seien. "Das ist eine
unfassbare Geisteshaltung gegenüber dem österreichischen
Journalismus", so Cap. Für den Misstrauensantrag der FPÖ gegen
Bundeskanzler Werner Faymann fehle jeder Grund, das wisse sogar die
FPÖ. "Seien sie ehrlich, den Misstrauensantrag machen sie nur, weil
sie den Bundeskanzler nicht mögen", so Cap. (Schluss) sc/rm/mp
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