- 30.09.2011, 12:07:37
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FPÖ-Walter Rosenkranz: Lehrer müssen mit geeigneten Erziehungsmitteln arbeiten dürfen
Sozialarbeiter statt Nachsitzen völlig realitätsfremd
Wien (OTS) - Die Forderung der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft
nach einer Wiedereinführung des Nachsitzens ist für den
FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz durchaus
nachvollziehbar: "Während versucht wird, den Lehrern immer mehr
Erziehungsaufgaben umzuhängen, gesteht man ihnen andererseits auch
keine Möglichkeiten mehr zu, in den Klassen die Disziplin aufrecht zu
erhalten. Diese Haltung ist nichts anderes als inkonsequent", so
Rosenkranz.
Die einzigen Erziehungsmittel, welche das Schulunterrichtsgesetz
(SchUG) vorsehe, seien Anerkennung, Aufforderung und Zurechtweisung,
störende Schüler dürften aber nicht einmal mehr aus der Klasse oder
zum Direktor geschickt werden. "Auch die Behauptung, Lehrer würden
sich strikt gegen Mehrarbeit wehren, ist nicht ernst zu nehmen,
schließlich findet Nachsitzen bekanntermaßen erst nach der regulären
Unterrichtszeit statt", kann Rosenkranz ein altes Vorurteil gegen
Lehrer entkräften.
"Weltfremde Vorstellungen haben daher nicht jene Lehrer, die nach
einem Erziehungsmittel rufen, sondern jene, die glauben, man könne
sämtliche Probleme durch den Einsatz von Sozialarbeitern lösen! Wie
sollte denn dann der Unterricht stattfinden? Etwa so, dass in jeder
Klasse ein Sozialarbeiter sitzt und wartet, bis etwas passiert, oder
aufmüpfige Schüler anstelle des Unterrichts zum Sozialarbeiter
geschickt werden?", zeigt sich Rosenkranz ob dieser realitätsfremden
Ideen fassungslos.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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