• 30.09.2011, 11:08:18
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ÖGKV: ÖGKV und ÖPK unterstreichen die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung bei Kindern

Präsentation der Kinder Gesundheitsstrategie durch Bundesminister Alois Stöger

Wien (OTS) - Seit den 1990er Jahren stieg die Zahl der
übergewichtigen und teilweise sogar adipösen 6-bis 15- jährigen
Schulkinder auf 11 Prozent. Gleichzeitig finden sich bei 20 Prozent
der 11- bis 17- Jährigen Hinweise auf Essstörungen, Tendenz steigend.
20 Prozent der 15- jährigen Schülerinnen gaben 2006 an, täglich zu
rauchen.

Dies sind nur einige Eckdaten, die dem gesundheitsbezogenen
Verhalten und dem Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen in
Österreich einen eher bedenklichen Befund ausstellen.
Um die Gesundheit und das Wohlbefinden der jüngsten und jungen
Bevölkerung zu verbessern und als schützenswerte Mitglieder der
Gesellschaft ins Zentrum zu rücken, startete Bundesminister Stöger im
Frühjahr 2010 den Kindergesundheitsdialog. Definiertes Ziel ist es,
basierend auf Aspekten der Wissenschaft, der Praxis, der Politik und
der öffentlichen Verwaltung eine Strategie zur nachhaltigen
Verbesserung der Gesundheit aller Kinder und Jugendlichen in
Österreich zu entwickeln. Vom Beginn an stand die gesundheitliche
Chancengleichheit dabei im Zentrum.

Rund 180 ExpertInnen aus den verschiedensten Bereichen
erarbeiteten in 6 Arbeitsgruppen 20 Ziele. Im Rahmen der
Strategieentwicklung wurden auch eine Reihe von Maßnahmen, wie die
Förderung gesunder Ernährung und Bewegung, vorgeschlagen.

"Der niederschwellige Zugang von Gesundheitsförderung und
Prävention bereits für werdende Eltern, sowie eine ausführliche
Analyse der Versorgungsrealität für Kinder und Jungendliche mit
bildungsfernem Hintergrund" haben für die Präsidentin des
Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes (ÖGKV) und
Vorsitzende der Österreichischen Pflegekonferenz (ÖPK) Ursula Frohner
Priorität.

Ebenso sei der Gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege
in die Gesundheitsversorgung an Kindergärten und Schulen einzubinden.

Kinder- und Jugendgesundheit ist zu Recht ein zentrales Thema für
eine gesündere Gesellschaft und reicht in viele Bereiche der Politik.

Es ist aber auch vordringlichste Aufgabe der Gesundheitsberufe
insgesamt. Dementsprechend sind die Ausbildungscurricula zu
gestallten.

Die Rolle der Pflegeberufe bei der Entwicklung, Planung und
Umsetzung von Projekten sowie Maßnahmen für eine bessere Gesundheit
der jüngsten und jungen ÖsterreicherInnen ist dabei ebenso zentral
wie unverzichtbar.

Rückfragehinweis:

Ursula Frohner, Präsidentin
   Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband - ÖGKV
   Wilhelminenstraße 91/IIe, 1160 Wien
   T:+43 1/ 478 27 10
   [email protected]
   www.oegkv.at

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