• 24.09.2011, 15:13:42
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Kuntzl zu Töchterle: Und wieder nur Ideen, die junge Menschen von den Unis fernhalten sollen

SPÖ strikt gegen soziale Zugangshürden - SPÖ-Wissenschaftssprecherin fordert rasche Ausarbeitung des Hochschulplans und Stufenplan zur Finanzierung

Wien (OTS/SK) - Die heute von Wissenschaftsminister Töchterle im
Ö1-Mittagsjournal präsentierten Ideen zur Zukunft von Österreichs
Universitäten hätten bei ihrer Umsetzung nur eines zu Folge: Sie
wären soziale Schranken, die junge Menschen vom Studium abhalten. Das
betonte SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl am Samstag im
Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. "Für die SPÖ steht fest, dass der
freie Hochschulzugang bestehen bleiben muss. Unser Land braucht mehr
Akademikerinnen und Akademiker, gute und höhere Bildung darf kein
Privileg von Kindern aus reichem Elternhaus sein, sie muss allen
Menschen offen stehen", betonte Kuntzl, die von Töchterle die rasche
Ausarbeitung des Hochschulplans und einen Stufenplan zur künftigen
Finanzierung der Universitäten fordert. ****

Anstatt ständig neue Konzepte zu präsentieren, die jungen Menschen
auf ihrem Weg zu akademischer Bildung Steine in den Weg legen oder
für Kinder aus Arbeiterfamilien sogar unüberwindbare Hürden
darstellen, sollte die ÖVP lieber gemeinsam mit der SPÖ Konzepte zur
nachhaltigen Finanzierung der Universitäten erarbeiten. "Die
Abschaffung der Studiengebühren ist nicht der Grund für die prekäre
Lage von Österreichs Universitäten, denn diese werden ihnen bis 2013
jährlich zur Gänze ersetzt. Und Studiengebühren wären auch nicht die
Antwort auf die Frage, wie die Finanzierung der Unis künftig
gesichert werden kann", stellt Kuntzl klar.

"Österreich braucht gute Universitäten und mehr Akademikerinnen und
Akademiker. Wir müssen junge Menschen dazu animieren, ein Studium zu
beginnen und durchzuziehen und ihnen keine Hürden in den Weg stellen.
Die ÖVP soll endlich aufhören, finanzielle Bildungsschranken als
'Allheilmittel' für Österreichs Unis anzupreisen und an sozial
gerechten und nachhaltigen Finanzierungsformen arbeiten. Denn eine
Wiedereinführung von Studiengebühren, direkt oder durch die
Hintertür, wird es mit der SPÖ nicht geben", so die
SPÖ-Wissenschaftssprecherin. (Schluss) sv/pep

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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