• 21.09.2011, 16:28:08
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FPÖ: Strache: Desaster des Brüsseler Zentralismus

Nein zur Beteiligung Österreichs an den Transferzahlungen und den Haftungen

Wien (OTS) - Zu Beginn seiner heutigen Rede im Nationalrat stellte
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache klar, dass die Freiheitlichen
bereits im Februar 2009 den Ausschluss Griechenlands aus der
Euro-Zone gefordert haben. Das BZÖ hat dies erst vierzehn Monate
später kopiert.

"Was wir heute erleben, ist das ökonomische und politische Desaster
des Brüsseler Zentralismus", erklärte weiter. "Die Euro-Fanatiker
kommen mir manchmal vor wie die letzte DDR-Regierung, die in ihren
Politbüros noch immer an ihren marxistischen Hirngespinsten
festgehalten hat, während draußen die ersten Steine aus der Mauer
gebrochen sind und sich ihre Bürger in Scharen in den Westen
abgesetzt haben. Wenn man das Ruder nicht herumreiße, werde die EU
bald das Schicksal des real existierenden Sozialismus ereilen. "Die
Menschen werden es sich nicht mehr länger gefallen lassen, für einen
zentralistischen Moloch ausgeplündert zu werden."

Die FPÖ habe schon von Anfang an gesagt, dass eine Volksabstimmung
über die diversen EU-Rettungs-, Haftungs- und Knebelungsschirme
unumgänglich sei, erinnerte Strache. "Hier werden grundlegende
Verträge geändert und gebrochen, hier wird die Europäische Union
skrupellos in eine Transfer- und Schuldenunion umgewandelt." Für
solche Fälle habe Faymann seinerzeit in seinem Brief an die
Kronenzeitung Volksabstimmungen versprochen. Heute sei der
Bundeskanzler aber nicht hier, weil er nach Amerika zu einem
Fototermin mit dem Herrn Schwarzenegger gereist sei. "Der Inserator
trifft den Gouvernator."

Die FPÖ sage Nein zur Beteiligung Österreichs an den
Transferzahlungen und den Haftungen. "Wir brauchen unser Geld im
eigenen Land", erklärte Strache.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:[email protected]
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at

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