• 15.09.2011, 12:50:12
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Metallindustrie: Gewerkschaft stellt sich auf harte Lohnrunde ein

Bundesvorstand der PRO-GE fordert zügige Verhandlungen und saftige Lohnerhöhungen für die Beschäftigen

Wien (OTS/PRO-GE/ÖGB) - Der Bundesvorstand der
Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) hat heute anlässlich einer
Herbsttagung über die Vorgangsweise, der am 22. September startenden
Kollektivvertragsverhandlungen für die Metallindustrie und den
Bergbau, beraten. "Wir stellen uns auf eine harte Auseinandersetzung
ein. Es muss für die rund 165.000 Beschäftigten einen spürbaren
Reallohnzuwachs geben. Mit der Abgeltung der Inflationsrate und einem
geringen Aufschlag ist es sicher nicht getan. Die Menschen müssen den
Aufschwung auch im Geldbörsel spüren", betont Rainer Wimmer,
Bundesvorsitzender der PRO-GE.++++

Eine Inflationsabgeltung und ein paar Euro mehr durch
Einmalzahlungen, wie von Arbeitgeberseite über die Medien bereits
angekündigt wurde, seien deutlich zu wenig: "Die Unternehmen haben
außerordentlich gut verdient. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt.
Der Metallindustrie in Österreich geht es sehr, sehr gut. Jetzt sind
die Beschäftigten mit kräftigen Erhöhungen am Zug", sagt Wimmer. Die
Inflationsbelastung treffe die Menschen massiv. Daher müsse die
Kaufkraft gestärkt werden. Und dies gehe nur mit nachhaltigen,
kräftigen Lohnerhöhungen. Die Betriebsrätinnen und Betriebsräte in
der Metallindustrie und die beiden Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp
seien auf die harten Verhandlungen gut vorbereitet. "Wir fordern
zügige Verhandlungen von Seiten der Arbeitgeber. Und wenn es sein
muss, werden wir zusammen mit unseren Mitglieder auch den nötigen
Druck erzeugen", betont Wimmer.

Rückfragehinweis:

PRO-GE Presse   
   Mathias Beer   
   Johann-Böhm-Platz 1   
   1020 Wien   
   Tel:  ++43 1 53 444 69035   
   Mobil: ++43 664 6145 920   
   E-Mail: [email protected]   
   www.proge.at

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