- 15.09.2011, 11:39:20
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Strache zu Fekter: FPÖ steht für Maßnahmen der Mittelstandsentlastung zur Verfügung!
Österreichisches Steuersystem lasse noch vieles zu wünschen übrig
Wien (OTS) - Die ÖVP-Finanzministerin Fekter schlage mit ihrer
Forderung nach einer Erhöhung der Einkommensgrenze für den
Spitzensteuersatz von 50% genau in die Kerbe der FPÖ, so
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Seit Langem zeigen wir auf, dass
der derzeitige Höchstsatz der Bemessungsgrundlage von 60.000 Euro
Jahreseinkommen den Mittelstand geradezu ins Herz treffe. Der
Höchststeuersatz solle hinkünftig erst ab einem Einkommen von 80.000
Euro pro Jahr angesetzt werden, so Strache. Gleichzeitig müsse der
Eingangssteuersatz auf 25% gesenkt werden. Nicht nur, dass es ein
Regierungsversprechen gebe, den Mittelstand im Zuge einer
Steuerreform zu entlasten, seien diese Maßnahmen für einen
Wirtschaftsaufschwung und damit verbundenen höheren Steuereinnahmen
dringend notwendig.
Der FPÖ-Chef bringt in diesem Zusammenhang ebenfalls ins Treffen,
dass das österreichische Steuersystem grundsätzlich dadurch auffalle,
dass neben enorm hohen Steuersätzen die Menschen von einer
beträchtlichen Abgabenquote betroffen seien - vom undurchschaubare
Förderungswesen der Republik einmal ganz abgesehen, welches das
Einnahmen-/ Ausgabenverhältnis gehörig in Schieflage bringe, da es
großteils undurchschaubar und dubios sei. "Leidtragende dieser
Entwicklungen sind der fleißige Mittelstand und grundsätzlich aber
auch die Familien, für die von uns Freiheitlichen ohnehin ein eigenes
Familien-Steuersplitting-Modell vorgesehen ist, um den faktischen
Anforderungen für das Leben mit Kindern endlich wirklich gerecht zu
werden", erklärt Strache.
Im internationalen Vergleich lasse das österreichische Steuersystem
- nicht zuletzt auch wegen der Gefahr des Abgleitens in die kalte
Progression durch den unvorteilhaften Anpassungsmechanismus - vieles
zu wünschen übrig. Die FPÖ stehe jedenfalls dann zur Verfügung, wenn
es um die unumgängliche Entlastung des Mittelstandes gehe. Hier werde
vor allem die SPÖ zeigen können, wie um ihre Auffassung und Umsetzung
von Gerechtigkeit stehe, betont Strache abschließend.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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