- 15.09.2011, 08:50:02
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EGB begrüßt ILO-Bekenntnis zu Vorrang für ArbeitnehmerInnenrechte
Arbeitsrechte nicht verhandelbar
Wien/Brüssel (OTS/ÖGB) - Bernadette Ségol, Generalsekretärin des
Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB), begrüßte die deutlichen Worte
in Richtung Achtung der Arbeitnehmerrechte von Juan Somavia,
Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, gestern
vor dem Europäischen Parlament.
"Der Generaldirektor betonte, dass die Rechte der ArbeitnehmerInnen
nicht den Sparplänen geopfert werden dürfen. Ich begrüße seine
Aussage, wonach die Achtung von grundlegenden Prinzipien und Rechten
in der Arbeitswelt nicht verhandelbar ist, auch nicht in
Krisenzeiten." Das sei, sagte Ségol, in Ländern die Sparmaßnahmen
durchführen müssten, besonders wichtig. "Wir können die Krise nicht
als Ausrede benutzen, um international vereinbarte Arbeitsrechte zu
ignorieren." Ségol hofft dass Regierungen wie die ungarische, die
genau das tun was Somavia beklage, den Kurs ändern.
Somavia hatte weiters angekündigt, dass eine hochrangige ILO-Gruppe
in Kürze nach Griechenland reisen wird. Ségol: "Ich hoffe, dass sie
den dortigen politisch Verantwortlichen ihren Standpunkt auch
deutlich machen wird, genau so wie EU-Institutionen, der Europäischen
Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds.
Rückfragehinweis:
Nani Kauer, MA ÖGB-Referat für Öffentlichkeitsarbeit (Leitung) 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1 (01) 53 444 39261 0664 6145 915 www.oegb.at
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