• 12.09.2011, 09:43:11
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Libyen - Bayr: "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen"

Frauen müssen in kommender Übergangsregierung gleichberechtigt Vertreten sein - UN-Resolution 1325 umsetzen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung,
Petra Bayr, drängt darauf, dass bei der Einrichtung einer
Übergangsregierung in Libyen verstärkt auf die Rechte und die
Mitsprache von Frauen geachtet wird. "In Sachen Frauenrechte und
Mitbestimmung muss es einen deutlichen Qualitätsunterschied zur Zeit
vor dem arabischen Frühling geben", fordert Bayr im Gespräch mit dem
SPÖ-Pressedienst. Frauen müssten in der kommenden Übergangsregierung
gleichberechtigt vertreten und in den Wiederaufbauprozess eingebunden
sein, fordert Bayr. ****

Als Richtlinie nennt Bayr die UN-Resolution 1325 des
UN-Sicherheitsrates, die u.a. die gleichberechtigte Einbeziehung von
Frauen in Friedensverhandlungen, Konfliktschlichtung und Wiederaufbau
vorsieht. "Libyen ist ein Paradebeispiel dafür, dass dieses wichtige
Dokument nun mit Leben erfüllt wird", sagte Bayr. Beim Wiederaufbau
Libyens und der Errichtung eines neuen, demokratischen Staates könne
nicht auf den entscheidenden Beitrag von Frauen verzichtet werden.
"Kein Staat der Welt kann es sich leisten, auf das Potenzial der
weiblichen Hälfte der Bevölkerung zu verzichten", ist Bayr überzeugt.
(Schluss) sa/ah

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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