• 11.09.2011, 14:01:19
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Kuntzl: Freien Hochschulzugang gewährleisten - Reform der Studieneingangsphase beobachten

Zu Uni-Milliarde: Mehr Geld für Universitäten ist zu begrüßen

Wien (OTS/SK) - Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl betonte am
Sonntag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ, dass für die SPÖ der
freie Hochschulzugang bestehen bleiben muss. "Vor dem Setzen weiterer
Maßnahmen ist jedenfalls die Reform der Studieneingangsphase, die ab
Oktober gilt, zu beobachten", sagte Kuntzl. Auch verwies Kuntzl
darauf, dass den Universitäten der Entfall der Einnahmen aus den
Studiengebühren bis 2013 jährlich mit 157 Millionen Euro zur Gänze
ersetzt wird. "Also können die Studiengebühren nicht der Grund für
die Probleme an den Universitäten sein", stellte Kuntzl fest.****

Was die Studierenden aus dem EU-Raum, vor allem Deutschland
betrifft, so seien Verhandlungen mit der EU etwa über
Augleichszahlungen zu führen. "Die Flinte darf hier nicht ins Korn
geworfen und einfach gesagt werden: Leichter ist es, die Studentinnen
und Studenten in Österreich mit Studiengebühren zu belasten."

Als positiv bewertete Kuntzl die geplante Uni-Milliarde, mit der den
Universitäten mehr Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden sollen,
sowie die Ansage Töchterles, die Vielfalt der Studienfächer an den
Universitäten erhalten zu wollen. Ansonsten betonte Kuntzl, dass sie
den angekündigten Hochschulplan abwarten möchte. "Sobald der da ist,
kann man darüber diskutierten." (Schluss) up/mis

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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