- 10.09.2011, 15:00:28
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Matznetter: Mit Einnahmen aus Millionärssteuer will SPÖ Mittelstand entlasten
Weniger als 1 Prozent der Bevölkerung würden Millionärssteuer zahlen müssen
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter
betonte am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, dass durch ein
Ausbalancieren der Schieflage der Steuern auf Arbeit und Vermögen
mehr Steuer-Gerechtigkeit gegeben wäre. "Die SPÖ will den Mittelstand
entlasten. Die Millionärssteuer, von der gerade einmal 1 Prozent der
Bevölkerung, oder knapp 80.000 Personen betroffen wären, ist ein
wichtiges Instrument, um das zu erreichen." Der Präsident des
Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands betonte in dem Zusammenhang,
dass die Betriebe von der Millionärssteuer nicht betroffen wären.****
Auch sei zu bedenken, sagte Matznetter, dass die Millionärssteuer auf
Basis der Selbstdeklaration - wie bei der Lohnsteuererklärung -
funktionieren soll und nur diejenigen Beträge betroffen wären, die
über das Vermögen von einer Million Euro hinausgehen. Darauf soll ein
niedriger Steuersatz (0,3 Prozent bis 0,7 Prozent) angewendet werden.
Weitere wichtige Maßnahmen, die zu einer Entlastung des Mittelstands
führen würden, sind im Fünf-Punkte-Programm dargelegt: Neben der
Millionärssteuer die Finanztransaktionssteuer, die Reform der
Gruppenbesteuerung und die Reform der Absetzbarkeit von
Managergehältern - damit, so der fünfte Punkt, sollen die Einkommen
entlastet werden. "Das sind fünf Punkte, die zu mehr Gerechtigkeit
führen würden, weil die Arbeitseinkommen des Mittelstandes entlastet
werden", betonte Matznetter.
Der SPÖ-Wirtschaftssprecher wies darauf hin, dass die von der SPÖ
geforderte Steuerreform 2009 jene Menschen, die in Österreich Lohn-
und Einkommenssteuern zahlen, bereits um insgesamt drei Milliarden
Euro entlastet hat. "Ich hoffe, dass die Gespräche mit dem
Koalitionspartner auch diesmal positiv verlaufen werden und dass man
in der gemeinsamen Arbeitsgruppe auf einen Nenner kommt, vor allem,
da diese Entlastung des Mittelstands aufkommensneutral umgesetzt
werden soll." (Schluss) up/sa
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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