• 07.09.2011, 15:02:01
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FPÖ-Gradauer: ESM bedeutet endgültige Einführung der Transferunion

Nur das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone kann den Euro noch retten

Wien (OTS) - "Der neue Euro-Haftungsschirm in der Höhe von 700
Mrd. Euro schädigt Österreich massiv und wird trotzdem nicht
ausreichen, um die Pleitestaaten zu retten. Durch die Einführung des
ESM wird die EU endgültig zur Transferunion und die leistungsstarken
Länder wie Österreich werden auf Dauer dazu verurteilt, das
Steuergeld ihrer Bürger in insolvente Staaten zu schicken, damit
diese ihre Schulden bedienen können", so der freiheitliche
Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer im heutigen Hauptausschuss im
Parlament.

Alle Wirtschaftsexperten seien sich mittlerweile einig, dass die
Teilnahme Österreichs am permanenten EU-Haftungsschirm zu
Steuererhöhungen führen werde. "Als weitere Folge sagen die meisten
Wirtschaftsexperten eine massive Inflation und somit eine
Eigentumsentwertung voraus. Zahlreiche namhafte
Wirtschaftswissenschaften bestätigen bereits die ökonomische
Unvertretbarkeit und Sinnlosigkeit des Haftungsschirms. Auch IHS Chef
Felderer hat kürzlich in Frage gestellt, ob es immer möglich sein
wird, ein Land wie Griechenland in der Eurozone zu halten", zitiert
Gradauer. Als Alternative sieht die FPÖ das Ausscheiden Griechenlands
aus der Eurozone und die Schaffung einer Hartwährungsunion.

"Die Griechische Tragödie entpuppt sich immer mehr als Fass ohne
Boden. Ein schnelles Umdenken ist die letzte Rettung für den Euro,
denn auch der dritte Rettungsversuch durch neuen Euro-Haftungsschirm
wird nicht reichen", so Gradauer abschließend.

Rückfragehinweis:

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