- 06.09.2011, 12:49:22
- /
- OTS0157 OTW0157
FPÖ-Mölzer: EU-Wirtschaftsregierung à la Merkel-Sarkozy ist abzulehnen
Schaffung eines kerneuropäischen Hartwährungsverbundes mit wirtschafts- und währungspolitischer Koordinierung wäre das Gebot der Stunde
Wien (OTS) - Den Plan der deutschen Kanzlerin Merkel und ihres
französischen Amtskollegen Sarkozy eine europäische Wirtschafts- und
Währungsregierung unter Vorsitz von EU-Ratspräsident Herman Van
Rompuy zu installieren bezeichnete der freiheitliche
Delegationsleiter im EU-Parlament Andreas Mölzer als kontraproduktiv
und demokratiepolitisch bedenklich.
"Es ist ein Denkfehler zu glauben, dass man ein Problem, welches man
durch allzu schnelle und allzu starke Gleichschaltung erzeugt hat,
nämlich eine nicht funktionierende Währungsunion, nunmehr durch noch
stärkere Gleichschaltung zu lösen", so Mölzer in einer ersten
Reaktion.
Seiner Meinung nach wäre nun die Schaffung eines wahren Kerneuropa
das Gebot der Stunde. "Die ehemaligen Hartwährungsländer Deutschland,
Österreich und Holland könnten im Verein mit den Skandinaviern, die
zutreten könnten, einen kerneuropäischen Hartwährungsverbund
schaffen. Ein solcher müsste dann sehr wohl eine gemeinsame
Wirtschaftsregierung haben", so der EU-Abgeordnete, der sich damit
für ein Gremium ausspricht, in dem die Finanz- und Währungspolitik
koordiniert werden sollte.
Es sei aber zum Leidwesen Europas und seiner Bürger zu befürchten,
dass die Berufs-Eurokraten an ihrem Irrweg festhalten und die
Transferunion weiter ausbauen, was eine erneute Schwächung des Euro
zur Folge haben wird, so Mölzer abschließend.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






