- 24.08.2011, 11:22:28
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SPÖ Kaiser: In öffentlichen Krankenhäusern darf es keine Bevorzugung von finanzkräftigen Patienten geben!
KABEG muss für bessere personelle Ausstattung und Aufklärung der Vorwürfe erkaufter Verkürzung bei OP-Wartezeiten sorgen. Exzellente Versorgung begründet längere Wartezeiten mit.
Klagenfurt (OTS) - "Es darf in unseren öffentlichen Spitälern
keine Bevorzugung von Patienten bei Operationen geben. Es kann und
darf nicht sein, dass jemand, der eine dickere Brieftasche hat,
anderen nicht so finanzkräftigen Patienten vorgezogen wird", macht
SPÖ-Chef, Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LHStv. Peter
Kaiser, heute nach einer Untersuchung des Vereines für
Konsumenteninformation betreffend Wartezeiten bei Augen-Operationen
aufmerksam.
Festgehalten werden müsse, laut Kaiser, dass die exzellente
medizinische Versorgung in den KABEG-Spitälern, für die er sich bei
Ärzten, Schwestern und Pflegern bedankt, neben der demografischen
Entwicklung mit ein Grund für das erhöhte Patientenaufkommen und
damit verbundenen längeren Wartezeiten bei Katerakt-Operationen sei.
Nichtsdestotrotz fordert Kaiser die
Krankenanstaltenbetriebsgesellschaft KABEG mit Vorständin Ines
Manegold auf, umgehend tätig zu werden. "Zum Einen braucht es
schleunigst mehr Personal, um die teils unmenschlich langen
Wartezeiten zu verkürzen. Zum Anderen müssen die Vorwürfe, eine
Verkürzung der Wartezeiten ließe sich quasi erkaufen, restlos
aufgeklärt werden", fordert Kaiser. Sollte sich der Verdacht
bestätigen, sei das sofort zu unterbinden.
Außerdem sei dieses Thema neuerlich ausführlich in der
KABEG-Expertenkommission zu diskutieren. "Andere und auch ich haben
schon in der Vergangenheit auf dieses Problem hingewiesen und die
Verantwortlichen eindringlich aufgefordert, diesbezüglich tätig zu
werden. Jetzt müssen endlich Taten folgen", so Kaiser abschließend.
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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