- 02.08.2011, 09:03:16
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FPÖ-Kunasek: Anschlag auf Bahnreisende - Direktzugverbindungen zwischen Graz und Salzburg werden gestrichen!
Wien (OTS) - FPÖ-NAgb. Mario Kunasek, steirischer
Landesparteisekretär und Mitglied im Verkehrsausschuss, zeigt sich
angesichts der jüngsten Meldungen um die Einstellung von
Direktzugverbindungen zwischen Graz und Salzburg entsetzt.
"Regelmäßige Direktzugverbindungen sind für den Erhalt einer
funktionierenden Infrastruktur das Um und Auf", stellt Kunasek zum
wiederholten Male fest.
Ab 2012 soll es anstatt bisher sieben Direktzügen nur noch drei auf
der Strecke Graz-Salzburg geben. Als Begründung für die Streichung
wird seitens der ÖBB die schlechte Auslastung dieser Strecke
angegeben. "Die Verbindung zwischen den Landeshauptstädten weg zu
rationalisieren ist definitiv der falsche Weg! Nachdem Graz - Linz
und Graz - Bregenz schon gefallen sind, wird wieder einmal deutlich,
dass die Steiermark hier ganz offen sichtlich benachteiligt wird!",
so Kunasek.
Für den Steirer ist darüber hinaus klar: "Dass sich die ÖBB immer
darauf hinausreden, die Strecken seien nicht mehr finanzierbar, ist
eine lahme Ausrede! Zuerst sollte bei der aufgeblähten Verwaltung
gespart werden, bevor man die Kundendienstleistungen angreift."
Zuzahlungen der Länder, wie sie von der ÖBB immer wieder gefordert
wurden, sind für Kunasek keine Alternative.
Konstruktive Vorschläge, bzw. parlamentarische Initiativen der FPÖ in
diesem Zusammenhang wurden von SPÖ und ÖVP nicht ernst genommen. So
brachte beispielsweise Kunasek bereits am 18. November des
vergangenen Jahres eine parlamentarische Anfrage ein, die den Erhalt
der Direktzugverbindung Graz-Salzburg zum Thema hatte. Am 20.
Dezember letzten Jahres wurde von der FPÖ ein Entschließungsantrag
eingebracht, der den Erhalt der Direktzugverbindungen sicherstellen
sollte. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP
abgelehnt.
Mario Kunasek sieht in der Streichung der Direktzugverbindungen
zwischen Graz und der Mozartstadt ein weiteres Beispiel der
verantwortungslosen Politik von Rot und Schwarz: "SPÖ und ÖVP
betreiben ein Kaputt-Sparen auf Kosten der Bevölkerung, in diesem
Fall vor allem auf Kosten der Bahnreisenden. Diese massiven
Einschnitte in die Infrastruktur sind ein nächster Anschlag auf die
Bedürfnisse der Bevölkerung! Anstatt im Infrastruktur- und somit im
Kundenbereich einzusparen, sollten die ÖBB in der Verwaltung und in
ihren aufgeblasenen Managementebenen den Rotstift ansetzten!", so
Kunasek abschließend.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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