• 25.07.2011, 14:39:45
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FPÖ: Kitzmüller zu Papamonat: Maßnahme familienpolitisch völlig wertlos

Staatliche Steuerung der Kinderbetreuung abzulehnen - Verbesserungsbedarf bei Langvariante des Kindergeldes

Wien (OTS) - "Die Frauenministerin wird offenbar nicht müde, ihre
ideologisch geprägte Vorstellung von Familienpolitik mit allen
Mitteln durchzusetzen", kommentiert FPÖ-Familiensprecherin NAbg.
Anneliese Kitzmüller den Vorstoß von Heinisch-Hosek für einen
Papamonat zulasten der Bezugsdauer des Kindergeldes. "Das Ergebnis
dieser Initiative ist, dass die Mütter noch ein Monat weniger
Kindergeld beziehen und gezwungen sind, noch früher ins Berufsleben
zurückzukehren. Diese Maßnahme ist familienpolitisch wertlos, weil
sie den Familien nicht den geringsten Vorteil bringt", so Kitzmüller.

Heinisch-Hosek habe offenbar noch immer nicht verstanden, was
Wahlfreiheit bedeute. Die FPÖ spreche sich gegen jeden staatlichen
Steuerungsversuch in der Frage aus, welcher Elternteil sich um die
Kinderbetreuung kümmern solle. "Immer noch wollen die meisten
Familien ihre Kinder bis zum Kindergarteneintrittsalter selbst
betreuen. Dazu wäre es endlich nötig, die maximale
Kindergeldbezugsdauer von drei Jahren unabhängig davon, ob nur einer
oder beide Elternteile in Karenz gehen, zu gewähren", erklärt
Kitzmüller. Auch eine Anpassung der Karenzzeit an die maximale
Kindergeldbezugsdauer sei dringend geboten.

Rückfragehinweis:

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