- 19.07.2011, 14:07:04
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Menschenrecht auf Persönliche Assistenz endlich umsetzen
Tausenden behinderten Menschen in Österreich werden noch immer die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben vorenthalten.
Wien (OTS) - "Persönliche Assistenz ist ein Menschenrecht!", hält
Annemarie Srb-Rössler, Sprecherin des Behindertenberatungszentrums
BIZEPS in Wien, aus Anlass der heute veröffentlichten Stellungnahme
des Unabhängigen Monitoringausschusses zur Umsetzung der
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen fest.
Dass dieses Recht in Österreich nicht umgesetzt ist, zeigt der
Bericht deutlich auf. Noch immer sind behinderte Menschen mit hohem
Assistenzbedarf in Österreich häufig mit völlig unzureichenden
Unterstützungssystemen - teilweise sogar mit Heimeinweisungen -
konfrontiert. "Das ist eines Landes wie Österreich, welches das 7.
reichste der Welt ist, unwürdig."
Persönliche Assistenten bzw. Assistentinnen unterstützen Menschen
mit Behinderungen nach deren Anleitung in allen Bereichen des
Alltags. Obwohl Österreich vor 3 Jahren die verbindliche
UN-Behindertenrechtskonvention unterschrieben hat, zeigt die Praxis,
dass Handlungsbedarf herrscht.
"Es kann doch nicht sein, dass in so einem kleinen Staat wie
Österreich - unterschiedliche Regelungen existieren", zeigt sich
Srb-Rössler empört und ergänzt: "Wir fordern einen
bundeseinheitlichen Rechtsanspruch auf Persönliche Assistenz für
Menschen mit Behinderungen."
"Die Untätigkeit der Verantwortlichen angesichts der vorliegenden
Tatsache ist unerträglich", hält Srb-Rössler abschließend fest.
Rückfragehinweis:
BIZEPS, Annemarie Srb-Rössler, Tel.: 0699/11005338
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