• 17.07.2011, 12:37:26
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SPÖ Prettner: Änderung der Bundeshymne als Symboldiskussion für Gleichstellung von Frau und Mann.

Höchste Zeit, Bewusstsein für Gleichberechtigung, vor allem bei ÖVP-Politiker zu schaffen. Familiensplitting-Idee zeigt, dass ÖVP in frauenpolitischen Kinderschuhen steckt.

Klagenfurt (OTS) - "Es geht um viel mehr, als "nur" die Änderung
einer Strophe", macht Kärntens SPÖ-Frauenreferentin Beate Prettner in
der Debatte um die Österreichische Bundeshymne aufmerksam.

Für sie, Prettner, sei diese Diskussion eine symbolische für die
Gleichstellung von Frau und Mann. "Es ist traurig, dass in einem
sonst so fortschrittlichen Österreich die Frauen im 21. Jahrhundert
noch immer für eine tatsächliche Gleichberechtigung in allen
Lebenslagen kämpfen müssen", so Prettner.

Gleiches Einkommen für gleiche Leistung, gleichberechtigte
Partnerschaften, gleiche Rechte und Pflichten innerhalb der Familie,
im Haushalt, bei der Kindererziehung, im Bereich der Pflege - es gäbe
nach wie vor viel zu tun. Erreicht werden könne das aber erst, wenn
auch das Bewusstsein in den Köpfen der Menschen dafür geschaffen
wurde.

"Insofern ist die Diskussion um die Änderung der Bundeshymne eine
äußerst willkommene. Bleibt zu hoffen, dass vor allem die
ÖVP-Politiker, ihre machohaften Scheuklappen ablegen, so krause Ideen
wie das Familiensplitting aufgeben und erkennen, dass gerechte
Vermögensbesteuerung der weitaus bessere Weg wäre - für Frauen und
für Männer", so Prettner abschließend.

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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