- 14.07.2011, 09:56:24
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AUF/FPÖ-Herbert: Dramatische Burn-Out-Entwicklung bei Exekutivbeamten
Aktuelle Studie des BM.I bestätigt eindrucksvoll freiheitliche Kritik
Wien (OTS) - Die vorliegende Studie bestätigt nicht nur wie
aufreibend und belastend der Polizeiberuf für unsere Exekutivbeamten
sei, sondern bestätige auch einmal mehr die Kritik an den
Arbeitsbedingungen, die das BM.I unseren Polizistinnen und Polizisten
vorgebt, reagierte heute der Bundesvorsitzende der AUF und
freiheitliche Bereichsprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg.
Werner Herbert, auf entsprechende Medienberichte.
So habe sich nicht nur die Burn-Out-Gefährdung bei den
Exekutivbeamten in den vergangenen Jahren dramatisch erhöht, auch die
ständigen Reformen des BM.I, aber auch die wechselnden und oft
widersprüchlichen Aufträge aus den Landespolizeikommanden würden oft
auch für innerorganisatorische Verwirrung sorgen, so Herbert. Dazu
komme ein in den vergangenen Jahren enorm angewachsener
administrativer Aufwand, der viele Polizistinnen und Polizisten
vorrangig zu bürokratischen Aktenerledigungen zwinge. Dadurch werde
bei den Exekutivbeamten eine innere Unzufriedenheit erzeugt, weil
diese Bürotätigkeiten eigentlich nichts mehr mit dem angestrebten
Berufsbild "Polizistin bzw. Polizist" zu tun hätten, so Herbert
weiter.
Zudem kämen die bereits oft kritisierten Rahmenbedingungen, unter den
unsere Polizistinnen und Polizisten ihre Tätigkeiten ausüben müssen:
fehlende Einsatzressourcen aufgrund drastischer Personaleinsparungen
der letzen Jahre, abgenutzte und sanierungsbedürftige
Polizeiinspektionen und Diensträume, nicht oder nur ungenügend
vorhandene Ausstattungs- und Ausrüstungsgegenstände für den
dienstlichen Alltag sowie mangelnde Unterstützung durch das BM.I im
sozialen und arbeitsmedizinischen Bereich.
Oft würden aber auch viele Polizistinnen und Polizisten am
Widerspruch zwischen der medialen Schönfärberei des BM.I und der
gelebten Polizeirealität verzweifeln. Diese desillusionierende
Erfahrung jeden Tag aufs neue erleben zu müssen, lasse schlussendlich
viele unsere Polizistinnen und Polizisten daran auch emotional
zerbrechen, zeigte Herbert auf.
Aus diesem Grund sei das Ergebnis dieser aktuellen Untersuchung kaum
verwunderlich. "Nur mit schönen aber realitätsfremden Worten durch
Innenministerin Mikl-Leitner läßt sich der frustrierende polizeiliche
Alltag an der Basis auf Dauer nicht verleugnen. Hier hat
Innenministerin Mikl-Leitner unsere Exekutivbeamten bisher schmählich
im Stich gelassen. Es wird Zeit, dass diese Polizistinnen und
Polizisten endlich von der vorgesetzten Dienstbehörde BM.I die
erforderliche berufliche und arbeitsrechtliche Wertschätzung
erfahren, bevor die Motivation bei der Polizei endgültig
zusammenbricht", so Herbert abschließend.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:[email protected] http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
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