Nationalrat - Bures zu Führerscheingesetz: Einheitlichkeit des Führerscheins in Europa erleichtert Arbeit der Exekutive
Kleinmotorräder ab 16 fahren - fundierte Ausbildung erhöht Verkehrssicherheit
Wien (OTS/SK) - Heute, Mittwoch, ist im Nationalrat gemäß einer
EU-Richtlinie eine Änderung des Führerscheingesetzes - die zeitlich
begrenzte Gültigkeit des Führerscheins - beschlossen worden.
Verkehrsministerin Doris Bures betonte dazu: "Wir haben für den
Führerschein die längst mögliche Dauer, nämlich 15 Jahre, gewählt.
Die begrenzte Gültigkeit hat gute Gründe: Sie soll die Arbeit der
Exekutive erleichtern." Es soll in Europa nicht mehr viele
verschiedene Führerscheine, sondern ein einheitliches Dokument im
Scheckkartenformat geben. Auch das Foto den aktuellen Gegebenheiten
anzupassen, erleichtere die Erkennbarkeit des Lenkers. ****
Zur neuen Möglichkeit, Kleinmotorräder bereits mit 16 Jahren zu
fahren, sagte Bures, dass die dafür notwendige fundierte Ausbildung
zu mehr Verkehrssicherheit der jungen Menschen beitrage, was Experten
aus dem Kuratorium für Verkehrssicherheit bestätigt haben. Zum
Vergleich: Beim Mopedführerschein seien sechs Theorie- und zwei
Fahrpraxisstunden nötig, beim Kleinmotorrad 34 Theorie- und zwölf
Praxisstunden. Dazu kommt eine Stunde Risikoabschätzung mit Experten.
Beim Mopedführerschein ändere sich nichts, hier gebe es nach wie vor
zwei Stunden Fahrpraxis im Fließverkehr. (Schluss) bj/sv
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