Nationalrat - Bures: Rettungsgassen entscheidend für rasche und rechtzeitige Hilfe bei Unfällen
Oberstes Ziel ist Vermeidung von Verkehrsunfällen
Wien (OTS/SK) - Verkehrssicherheit, insbesondere die Prävention
von Verkehrsunfällen, ist ein Thema, das Verkehrsministerin Doris
Bures besonders am Herzen liegt. Die Maßnahmen, die dazu bereits
beschlossen wurden, haben gezeigt, dass es ein gutes Zusammenspiel
braucht: Gesetze und deren Kontrolle, aber auch Bewusstseinsänderung
und verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr. "Oberstes
Ziel ist es, Verkehrsunfälle und damit menschliches Leid zu
vermeiden. Wenn trotzdem ein Unfall passiert, geht es darum, wie
schnell die Einsatzkräfte am Unfallort sind, um den Opfern zu
helfen", betonte Bures am Mittwoch im Nationalrat. Dazu tragen die
Rettungsgassen entscheidend bei. ****
Eine Minute schneller am Unfallort anzukommen, erhöhe die
Überlebenschance um zehn Prozent und wirke sich entscheidend auf die
Schwere der Folgeschäden und die Dauer der Rehabilitation aus,
erklärte Bures. "Grund genug, die Rettungsgassen einzuführen, durch
die Rettung, Feuerwehr und Polizei im Schnitt um bis zu vier Minuten
schneller beim Unfallort sein können", bekräftigte die
Verkehrsministerin.
Für die Steigerung der Verkehrssicherheit wurden bereits viele Pakete
geschnürt. "Zuletzt haben wir uns der schwächeren Verkehrsteilnehmer
- Fußgänger, Radfahrer und Kinder - angenommen. Erst in den letzten
Wochen haben wir mit dem Beschluss der Helmpflicht für Kinder und der
Verankerung des Rücksichtnahmegebots in der Straßenverkehrsordnung
dazu beigetragen, dass Österreichs Straßen noch sicherer werden", so
die Ministerin.
Die Verkehrsministerin bedankte sich für die breite Zustimmung im
Nationalrat, der den Beschluss einstimmig fasst. Die Rettungsgassen
werden mit Jänner 2012 eingeführt. (Schluss) bj/sv
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