• 06.07.2011, 12:20:15
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Regner: Schwung in der Debatte um Ratingagenturen nutzen

SPÖ-Europaabgeordnete will öffentliche Institutionen, um "Erpressungen" der Finanzindustrie zu verhindern

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Europaabgeordnete Evelyn Regner begrüßt
außerordentlich die aktuelle Debatte zur Schaffung einer europäischen
Ratingagentur. "Der derzeitige Zustand ist äußerst unbefriedigend.
Weil es keine öffentliche europäische Ratingagentur gibt, erfüllen
die privaten US-Anbieter in der Praxis auch Funktionen, die im Grunde
nur Aufsichtsbehörden zustehen. Diese Situation muss rasch ein Ende
haben", fordert Regner, stv. Vorsitzende im Rechtsausschuss des
Europäischen Parlaments. ****

Weltweit gibt es rund 150 Ratingagenturen. Aber viele von ihnen sind
nur regional oder für bestimmte Branchen von Bedeutung. Rund 90
Prozent des Marktes teilen die drei US-Unternehmen Standard & Poor's,
Moody's und Fitch unter sich auf. Durch ihre mächtige Stellung können
sie mit einer schlechten Note ein Land in arge Bedrängnis bringen.
"Erst heute sorgt die Meldung auf den Finanzmärkten für Unruhe, dass
Moody's Portugals Bonität nur noch mit Ramsch bewertet. Wir müssen
endlich rauskommen aus dieser Erpressungsfalle und brauchen daher
eine Stärkung der Wertpapieraufsicht sowie eine öffentlich-rechtliche
Ratingagentur für Europa", stellt Regner klar. (Schluss) ah/mp

Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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