- 28.06.2011, 17:46:04
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Integration ist positives Zusammenleben Staatssekretär Sebastian Kurz zu Gast in der Demokratiewerkstatt
Wien (PK) - Sichtlich erfreut über die Möglichkeit mit jungen
Menschen ins Gespräch kommen zu dürfen, zeigte sich
Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz heute Nachmittag im
Rahmen eines Workshops der Demokratiewerkstatt. Der Politiker
nahm sich dabei die Zeit, den Schülerinnen und Schülern einer
Integrationsklasse der Polytechnischen Schule Benedikt-
Schellinger-Gasse, 1150 Wien, Rede und Antwort zu stehen.
Auf die Frage, wie denn der Tagesablauf des Staatssekretärs
aussehe, antwortete Kurz, dass dieser früh beginne und sehr lange
dauere. Nach der morgendlichen Besprechung nehme er Termine mit
ExpertInnen, MedienvertreterInnen und NGOs wahr. Außerdem sei er
bei Sitzungen im Parlament anwesend. Komme er dann spät abends
nach Hause, gelte es sich für den kommenden Tag entsprechend
vorzubereiten und einzulesen. Auf seine Freizeit angesprochen,
erzählte Kurz, dass er diese mit seiner Freundin, seiner Familie
und Freunden verbringe.
Die Hauptaufgabe eines Integrationsstaatssekretärs besteht für
Kurz darin, ein positives Zusammenleben aller ethnischen,
religiösen und kulturellen Gruppen herzustellen. Die Politik
schaffe dabei mittels Gesetzen und Ideen die Rahmenbedingungen,
mache Mut und ermögliche den Dialog. Aufgabe eines
Integrationsstaatssekretärs müsse es außerdem auch sein, für die
rund 1,5 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich
als "Sprachrohr" zu fungieren. Um diesen Anforderungen gewachsen
zu sein, sollte man eine verbindend-idealistische Denkweise,
starke Willenskraft sowie den Vorsatz, Österreich positiv zu
verändern, mitbringen.
Er selbst sei bereits früh an Politik interessiert gewesen,
erklärte Kurz auf Nachfrage der SchülerInnen, und bereits im
Alter von 16 Jahren politisch aktiv geworden. Die junge
Generation werde vor allem mit Herausforderungen in den Bereichen
Bildung, demographischer Wandel und Integration konfrontiert -
drei Themen, die ihm, so Kurz, besonders am Herzen liegen. Da er
im 12. Wiener Gemeindebezirk aufgewachsen sei und jeder zweite
seiner Mitschüler einen Migrationshintergrund gehabt habe, wisse
er, so Kurz, um die Chancen, Vorteile, aber auch Probleme, die
dieses Zusammenleben mit sich bringen kann.
Der Staatssekretär zeigte sich außerdem sehr interessiert an den
Zukunftsplänen der Jugendlichen, die größtenteils selbst
Migrationshintergrund hatten, und gab Tipps im Umgang mit den
Kameras. (Schluss)
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